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Dicke Rauchschwaden steigen vom Absturzort in London auf.

Zwei Menschen sterben

Hubschrauber stürzt mitten in London ab

London - Schreckliches Unglück mitten in London: Im Zentrum der Stadt ist am Mittwoch nach Augenzeugenberichten ein Hubschrauber gegen einen Baukran geflogen und abgestürzt.

Bei dem Absturz wurden zwei Menschen getötet und 13 weitere teils schwer verletzt. Neben dem Hubschrauberpiloten starb eine Person am Boden, wie die Polizei mitteilte. Sechs Verletzte seien in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht worden, die restlichen sieben wurden an der Unglücksstelle versorgt. Der Absturz ereignete sich südlich der Themse nahe der Zentrale des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6. Der Sender Sky News zeigte Bilder eines brennenden Wracks.

Augenzeugen berichteten, der Helikopter sei bei schlechter Sicht , als viele Londoner auf dem Weg zur Arbeit waren, mit einem Kran auf dem Dach des 50-stöckigen St. George Wharf Tower kollidiert. Die Angaben wurden von offizieller Seite zunächst nicht bestätigt. „Der Kran war in Nebel gehüllt, deshalb habe ich den Zusammenstoß nicht direkt gesehen“, zitierte die britische Rundfunkanstalt BBC den Augenzeugen Michael Gavin. „Aber ich habe einen lauten Knall gehört und gesehen, wie der Helikopter sowie Teile des Krans zu Boden stürzten.“ Ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums schloss einen terroristischen Hintergrund aus.

Nach dem Zusammenstoß berichtete die BBC, dass der Kran auf dem Dach des Hauses von einer Seite des Gebäudes herabhänge. Die Parlamentsabgeordnete Nicky Morgan beobachtete den Absturz, als sie auf dem Weg zur U-Bahn-Station Vauxhall war. Sie habe einen lauten Knall gehört und schwarze Wolken über der Absturzstelle gesehen, sagte sie der BBC.

Pilot wollte Flugroute ändern

Der Pilot hatte nach Angaben des Londoner Helikopterlandeplatzes vor dem Unfall angefragt, ob er wegen des schlechten Wetters seine Flugroute ändern und bei ihnen landen dürfte. Es habe jedoch nie direkten Kontakt mit dem Hubschrauber gegeben, wie es weiter hieß.

Die britische Luftfahrtbehörde hatte vor dem Unfall einen Warnhinweis herausgegeben, um Piloten auf den 230 Meter hohen Kran aufmerksam zu machen. Aus Sicht des Flugexperten, Chris Yates, könnte das Wetter mit Nebel und schlechter Sicht maßgeblich zu dem Unfall beigetragen haben. Zudem müsse geklärt werden, ob an dem Kran Navigationsleuchten angebracht waren. „Die letzte Frage ist, ob der Pilot fit war“, fügte Yates hinzu.

dapd

Bilder vom Unglücksort

Hubschrauber-Absturz in London

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