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Bei dem Hubschrauberabsturz in der englischen Grafschaft Norfolk sind vier Männer ums Leben gekommen.

Crash-Serie reißt nicht ab

Vier Tote bei Hubschrauber-Absturz in England

Norwich - Bei dichtem Nebel ist in England erneut ein Hubschrauber abstürzt. Ein Großindustrieller und drei weitere Männer starben.

Bei einem Hubschrauberabsturz in der englischen Grafschaft Norfolk sind vier Männer ums Leben gekommen. Der Helikopter war am Donnerstagabend in dichtem Nebel in der Nähe des Dörfchens Gillingham verunglückt, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Zu den Opfern gehöre der nordirische Industrielle Lord Ballyedmond, der Mitglied des britischen Oberhauses und einer der reichsten Männer Nordirlands war, berichtete der Sender BBC am Freitag. Die anderen drei Opfer seien ebenfalls männlich, Details zu ihnen nannte die Polizei zunächst nicht. Die genaue Ursache des Unfalls müsse noch untersucht werden, erklärten die Behörden.

Lord Ballyedmond hatte sein Vermögen in der Pharmabranche gemacht und war zuletzt Aufsichtsratschef bei der Firma Norbrook. Im gehörte ein Herrenhaus in der Nähe des Unglücksortes.

In Großbritannien gab es in den vergangenen Monaten mehrere Unglücke und tödliche Unfälle mit Hubschraubern. Nur rund 40 Kilometer vom jetzigen Unglücksort entfernt waren im Januar vier US-Soldaten bei einem Hubschrauberabsturz gestorben. Im November 2013 war ein Helikopter in eine Kneipe in Glasgow gestürzt, zehn Menschen starben.

Im August 2013 verunglückte ein Helikopter mit 18 Mitarbeitern einer Ölplattform über der Nordsee, vier Menschen starben. Dichter Nebel war die Ursache bei einem Unfall mitten in London im Januar 2013, als ein Hubschrauber gegen einen Kran flog. Der Pilot und ein Passant auf der Straße starben.

dpa

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