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Wie bitte? Zum Schlafen ist keine Zeit? Die Bewerber sind sichtlich schockiert.

Unglaubliche Anforderungen

Bewerber geschockt vom härtesten Job der Welt

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Boston - Arbeitszeit: 135 Stunden. Pausen: keine. 24 Männer und Frauen haben sich für den härtesten Job der Welt beworben - und im Vorstellungsgespräch gleich mehrere Überraschungen erlebt.

Die Stellenanzeige ist lang. Ein Director of Operations wird gesucht, ein Einsatzleiter. Vor kurzem erschien die Anzeige in einigen Tageszeitungen in den USA und online. Konditionen: Festanstellung, Vollzeit. Klingt gut. Aber es geht noch weiter: 24-Stunden-Bereitschaft, 135 Stunden pro Woche, keine Pausen, unbezahlt.

Wie bitte? Auf diese unglaubliche Stellenanzeige bewerben sich dennoch 24 Menschen - Männer und Frauen. Und sie werden auch tatsächlich alle zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Per Webcam.

Hier geht's zum Video.

Der Mann, der das Interview führt, wirkt seriös. Dunkler Anzug, blaues Hemd, rote Krawatte. "Lassen Sie mich ein bisschen zu dem Job erzählen, auf den Sie sich beworben haben", sagt er zu Beginn des Gesprächs. "Es ist nicht nur ein Job. Es ist wahrscheinlich der wichtigste Job, den es gibt."

"Pausen? Nein. Es gibt keine Pausen"

Und weiter geht's mit den unglaublichen Anforderungen: fast immer im Stehen arbeiten, fast immer auf den Füßen sein, fast immer gebückt, fast immer mit 100 Prozent Ausdauer zeigen. Ein junger Mann schaut betreten. "Oh, ok", sagt er. Er scheint sich nicht ganz sicher zu sein, ob er lächeln soll.

Ein anderer fragt: "Aber man hat doch gelegentlich Zeit, sich mal irgendwo hinzusetzen?" Der Interviewer fragt zurück: "Sie meinen eine Pause? Nein. Es gibt keine Pausen." Der Mann wirkt, als hätte ihm jemand ins Gesicht geschlagen.

Eine weitere junge Bewerberin ist schon mutiger: "Ist das überhaupt legal?", will sie wissen. "Ja, natürlich ist das legal", antwortet der Interviewer. Das scheint die Frau erst mal zu beruhigen. "Aber ich kann eine Mittagspause machen, oder?" Interviewer: "Nur, wenn die Nachwuchskräfte fertig sind mit Essen."

"Das ist verrückt", findet eine Bewerberin und schüttelt entschieden den Kopf. Anderen fällt gar nichts mehr ein.

Abschluss in Medizin, Finanzen, kulinarischen Künsten

Wer den Job will, sollte einen Abschluss in Medizin, Finanzen und den kulinarischen Künsten haben, sagt der Interviewer.

Der Interviewer erzählt unbeirrt weiter: Wer den Job will, sollte einen Abschluss in Medizin, Finanzen sowie eine Kochschule besucht haben.

Außerdem gehört dazu: mitten in der Nacht aufstehen und arbeiten in einem chaotischen Umfeld. "Und wenn sie ein Leben haben", sagt der Interviewer, "dann erwarten wir von Ihnen, dass Sie das aufgeben."

"Wann kann ich denn schlafen?", fragt ein schon ziemlich verzweifelt aussehender Bewerber daraufhin. "Sie haben keine Zeit zu schlafen", so der Interviewer.

Dann folgt das, was die Bewerber wohl am meisten schockt: "Die Position ist komplett unbezahlt. Und es gibt Milliarden von Menschen, die sie schon ausführen."

"Wer?", fragt eine nur - sie scheint es kaum glauben zu können. Dann die Auflösung: "Mütter." Mütter erledigen jeden Tag den härtesten Job der Welt.

"Awesome", sagt ein Bewerber dazu nur. Großartig, fantastisch, beeindruckend, überwältigend - für das englische Adjektiv gibt es viele Übersetzungen.

Der Clip ist in Wahrheit ein PR-Coup der Werbeagentur Rehtom Inc. aus Boston und wurde extra zum Muttertag geschaltet, wie huffingtonpost.de berichtet. Die Bewerber waren angeblich echt - sie wussten nichts von der Aktion, schreibt das US-Portal adweek.com.

Auf Youtube wurde das Video bereits über zehn Millionen mal angeklickt.

pak

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