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Teilnehmer des Flashmobs in Berlin mit Kippa

Hunderte machten mit

Flashmob gegen Antisemitismus in Berlin

Berlin - Nach der Attacke auf einen Berliner Rabbiner haben mehr als einhundert Menschen in Charlottenburg mit einer spontanen Demonstration gegen Antisemitismus protestiert.

Bei dem sogenannten Kippa-Flashmob zogen die Teilnehmer schweigend von der Fasanenstraße bis zum Kaufhaus des Westens am Kurfürstendamm. Ein Großteil der Demonstranten trug dabei die traditionelle jüdische Kopfbedeckung.

Polizeiangaben zufolge war die Veranstaltung kurz zuvor noch angemeldet worden. "Es ist aber alles friedlich geblieben", sagte ein Sprecher. Auf Facebook hatten die Veranstalter zu der Aktion aufgerufen. "Wir nehmen nicht hin, dass auf unseren Straßen Menschen angegriffen werden, weil sie sich sichtbar als jüdisch zu erkennen geben", schrieben sie auf der Internetseite. Der Rabbiner war am vergangenen Mittwoch im Berliner Stadtteil Schöneberg von mehreren Jugendlichen umstellt, verprügelt und verhöhnt worden.

dapd

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