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Hunderte Menschen trauerten um die 19-Jährige, die bei lebendigem Leib verbrannte.

Rund um Malchower See

Hunderte trauern um ermordete Schwangere

Berlin - Über Facebook hatte eine Anwohnerin aufgerufen und hunderte Menschen folgten ihrem Post. Sie trauerten um die Schwangere, die vor einer Woche lebendig verbrannt wurde.

Gut eine Woche nach dem grausamen Mord an einer Schwangeren haben in Berlin mehrere hundert Menschen an die 19-Jährige und ihr ungeborenes Kind erinnert. Eine Anwohnerin hatte über Facebook zu dem Gedenken rund um den Malchower See in Berlin-Hohenschönhausen aufgerufen. Die junge Frau sei in dem Stadtteil aufgewachsen, hieß es in dem Aufruf. Menschen legten Kerzen an einem Baum mit zwei Kreuzen ab, außerdem wurde Musik gespielt.

Die Hochschwangere war in einem Waldstück in Adlershof angezündet worden und bei lebendigem Leibe verbrannt. Verdächtigt werden der 19 Jahre alte Ex-Freund des Opfers und dessen gleichaltriger Freund. Sie sollen der Frau vor der Tat mehrfach in den Bauch gestochen haben. Die Männer sitzen in Untersuchungshaft. Als Motiv vermuten die Ermittler, dass der Ex-Freund und Vater des Babys das gemeinsame Kind nicht haben wollte.

dpa

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