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Fast 500 Menschen nehmen in Berlin-Kaulsdorf eine Woche nach dem Sexualmord an der 18-jährigen Hanna bei einer Trauerfeier von ihr Abschied.

Trauerfeier in Berlin

Hunderte nehmen Abschied von ermordeter Schülerin

Berlin - Fast 500 Menschen haben sich eine Woche nach dem Sexualmord an der 18-jährigen Hanna bei einer Trauerfeier in Berlin von ihr verabschiedet.

Mehr als 500 Menschen haben sich bei einer Trauerfeier in einer Kirche in Berlin von der ermordeten 18-jährigen Hanna verabschiedet. Eine Woche nach dem Sexualmord an der Schülerin standen Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn und vereinzelte Schaulustige nach einem Augenzeugenbericht am Samstag bis vor den Eingang der Kirche.

Eine Pastorin leitete die gut einstündige Andacht. Ihr Worte wurden per Lautsprecher nach außen übertragen. Hannas heller Holzsarg war mit cremefarbenen Gerbera geschmückt. Rundherum lagen Kränze, Sträuße und einzelne Blumen.

Anschließend zog sich der Trauerzug aus Menschen, die der 18-Jährigen das letzte Geleit gaben, über mehrere hundert Meter von der Kirche zum Friedhof. Hannas Eltern trugen dabei ein Bild ihrer Tochter. Die junge Frau wurde nur wenige Schritte von der Stelle entfernt beigesetzt, an der sie getötet wurde.

Die 18-Jährige hatte gerade ihre Abiturprüfungen geschafft und wollte studieren. In der Nacht zum vergangenen Samstag ging sie auf dem Rückweg von einer Party auf einem abgeschiedenen Weg von der U-Bahn nach Hause. Ein fremder Mann folgte ihr. Eine Passantin fand die Leiche am Morgen in einem Gebüsch.

Ein 30-Jähriger gestand die Tat. Er soll Hanna erwürgt haben, nachdem er sie vergewaltigen wollte. Der Mann hatte sich das Mädchen wohl schon vor dem Einsteigen in die U-Bahn ausgeschaut. Das fanden die Ermittler beim Auswerten von Bildern aus Überwachungskameras heraus, die die Polizei von den Berliner Verkehrsbetrieben bekam. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

dpa

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