+
In Celle sind Sicherungsverwahrte in den Hungerstreik getreten.

Häftlinge wollen Pay-TV und Damenbesuche: Hungerstreik

Celle - Fünf sicherungsverwahrte Insassen der Justizvollzugsanstalt Celle sind in den Hungerstreik getreten. Im Kampf um bessere Haftbedingungen verweigern sie jegliche Nahrungsaufnahme.

Fünf Sicherungsverwahrte in der Justizvollzugsanstalt Celle sind aus Protest gegen die ihrer Ansicht nach zu schlechte Unterbringung in Hungerstreik getreten. Unter anderem fordern sie freien Damenbesuch, Bezahlfernsehen und barrierefreien Zugang zum Internet. Am Montagmittag hätten die Männer erstmals abgelehnt, ihr Essen anzunehmen, sagte ein Sprecher des Justizministeriums in Hannover. Wie lange sie die Nahrungsaufnahme verweigern wollen, ist unklar.

Derzeit leben rund 20 meist mehrfach verurteilte Gewalt- und Sexualverbrecher in einem besonders bewachten Trakt des Celler Gefängnisses. Die fünf Hungerstreikenden berufen sich bei ihrem Protest auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, das die Praxis der Sicherungsverwahrung in Deutschland kritisiert hatte.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Melbourne in Menschenmenge: Drei Tote, 20 Verletzte
Melbourne - Im australischen Melbourne ist ein Autofahrer in eine Menschenmenge im Hauptgeschäftsviertel gerast. Es gab drei Tote, darunter ein Kind, und 20 Verletzte. 
Auto rast in Melbourne in Menschenmenge: Drei Tote, 20 Verletzte
Lawinenunglück in Italien: Hoffnung auf Überlebende schwindet
Rom - Angehörige warten verzweifelt auf Nachrichten von den Verschütteten. Doch die Hoffnung, nach dem Lawinenunglück an dem Hotel in den Abruzzen noch Überlebende zu …
Lawinenunglück in Italien: Hoffnung auf Überlebende schwindet
Bar zeigt statt Trumps Vereidigung niedliche Tiervideos
New York - Als Kontrastprogramm zur Vereidigung von Donald Trump als US-Präsident will eine New Yorker Bar am Freitag niedliche Tiervideos zeigen.
Bar zeigt statt Trumps Vereidigung niedliche Tiervideos
Mann fährt in Melbourne absichtlich in Menschenmenge
Sydney (dpa) - Ein Mann ist in der australischen Stadt Melbourne mit seinem Auto in eine Menschenmenge gefahren und hat drei Menschen getötet. Mindestens 20 weitere …
Mann fährt in Melbourne absichtlich in Menschenmenge

Kommentare