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Hurrikan «Ernesto»: Notstand in Florida

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- Mexiko-Stadt/Washington - "Ernesto», der erste Hurrikan dieses Jahres, hat sich in der Nacht zum Montag wieder zum Tropensturm abgeschwächt. Die Meteorologen gingen am Sonntagabend (Ortszeit) davon aus, dass sich «Ernesto» wieder an Kraft zunehmen könnte, ehe er am Montag Kuba erreichen werde.

In Kuba und Haiti wurden wegen der drohenden Überschwemmungen vorsorglich Evakuierungen vorbereitet. Der Gouverneur von Florida, Jeb Bush rief ebenfalls vorsorglich den Notstand für den US-Bundesstaat aus.

«Ernesto» hatte zuvor mit Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometer Hurrikanstärke erreicht und war damit zum ersten Hurrikan der Saison geworden. Der Tropensturm wird nach Berechnungen des Nationalen Hurrikanzentrums in Miami an diesem Montag und Dienstag von Südosten her Kuba überqueren. Im Laufe des Dienstags soll er dann Florida erreichen. Die Behörden der Inselgruppe Florida Keys forderten nach US-Fernsehberichten alle Touristen auf, das Gebiet sicherheitshalber zu verlassen.

Die kubanischen Behörden gaben am Sonntag für die östlichen Landesteile der Insel eine erhöhte Sturmwarnung heraus. «Ernesto» bedroht Kuba», warnte die Jugendzeitung «Juventud Rebelde». Nach Angaben des Meteorologischen Zentrums von Kuba wird erwartet, dass «Ernesto» sich mit zwölf Stundenkilometern über die Insel bewegen wird. Im Radio wurde die Bevölkerung aufgefordert, Maßnahmen zur Absicherung ihrer Wohnhäuser zu ergreifen.

«Ernestos» Zentrum befand sich rund 200 Kilometer südlich von Guantánamo im Osten Kubas. Die Behörden befürchten vor allem Gefährdungen durch heftige Regenfälle und Hochwasser an den Südküsten von Guantánamo und Santiago de Cuba.

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