Hurrikan “Irene“ wütet auf Puerto Rico

San Juan - Der Wirbelsturm “Irene“ hat auf Puerto Rico etwa eine Million Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Der Hurrikan sorgte auf dem Inselstaat zudem für umgestürzte Bäume und überflutete Straßen.

Es gab keine Berichte von Toten oder Verletzten. In den Straßen wurde bereits mit Aufräumarbeiten begonnen.

Zuvor rief der Gouverneur des US-Außengebietes in der Karibik, Luis Fortuno, den Ausnahmezustand aus. Er riet bei einer Pressekonferenz am Montag den Menschen, in ihren Häusern zu bleiben und sich vor herunterhängenden Stromleitungen in Acht zu nehmen. Er könne noch nicht sagen, wann die Bevölkerung wieder mit Strom versorgt werde.

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“Irene“ war am Montagmittag (Ortszeit) bereits auf dem Weg in Richtung Westen zur Insel Hispaniola und an die Küste der Dominikanischen Republik. Es wurde damit gerechnet, dass das Auge des Sturms an Haiti vorbeiziehe. Dort sind immer noch etwa 600.000 Menschen infolge des Erdbebens vom Januar 2010 ohne Obdach. Dennoch könnten heftiger Regen und starke Böen Haiti erreichen, sagte ein Sprecher des Hurrikanzentrums in Miami.

Danach sollte der Wirbelsturm in Richtung Bahamas weiterziehen und gegen Ende der Woche auch das Festland der USA erreichen, wo er über Teile der Staaten Florida, Georgia und South Carolina hinwegziehen könnte.

Rubriklistenbild: © dpa

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