IAEA-Chef Amano will Kommunikation mit Tokio weiter ausbauen

Wien - Der Chef der Internationalen Atomenergie-Behörde IAEA, Yukiya Amano, hat sich nach seiner Rückreise aus Japan zufrieden gezeigt. "Ministerpräsident Naoto Kan hat mir zugesagt, dass er uns alle Information zugänglich machen will."

Das sagte Amano am Samstagabend am Flughafen Wien vor Journalisten. Amano war am Donnerstag mit einem Expertenteam der IAEA nach Tokio gereist und am Samstagabend nach Wien zurückgekehrt.

Japan-Katastrophe: Bilder vom Wochenende

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Der IAEA-Chef hatte unter anderem den japanischen Ministerpräsidenten und den Außenminister getroffen. "Ich habe darum gebeten, die Menge und Qualität der Information weiter zu verbessern", sagte der IAEA-Chef. Die IAEA werde einen Mitarbeiter nach Tokio schicken, um den Informationsfluss zwischen den japanischen Behörden und der IAEA zu koordinieren. Ein weiteres Expertenteam soll sich um Messungen vor Ort kümmern.

Anfang kommender Woche soll sich der IAEA-Gouverneursrat in einer Sondersitzung mit Japan befassen.

Rubriklistenbild: © dpa

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