IAEA: Fukushima gibt "weiter Anlass zu erheblicher Sorge"

Wien - Die Lage in Fukushima bleibt für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) trotz einiger Verbesserungen sehr ernst.

“Die Gesamtsituation gibt uns weiter Anlass zu erheblicher Sorge“, sagte der IAEA-Experte Graham Andrew am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien.

Im stark zerstörten Reaktor 3 ist es nach IAEA-Informationen nicht möglich, die Instrumente mit Strom zu versorgen. Dort stieg am Mittwoch schwarzer Rauch auf, und Arbeiter mussten die Anlage verlassen. Dazu habe man noch keine aktuellen Informationen japanischer Behörden, sagte die IAEA-Expertin Elena Buglova.

Fukushima: Das AKW, vor dem die Welt zittert

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Im Reaktor 1 steigt nach Informationen der UN-Behörde der Druck, im Reaktor 3 war er bis zum Auftreten des Rauches stabil. Während die Radioaktivitätswerte an der Anlage laut mehreren Stunden alten Daten der IAEA sanken, stiegen die Werte von radioaktivem Jod und Cäsium in der weiteren Umgebung an. Der Trend gehe in zehn Präfekturen generell nach oben, sagte Andrew. Auch im zur Kühlung der Anlage genutzten Meerwasser wurden hohe Jod- und Cäsiumwerte gemessen. Eine positive Entwicklung sei aber, dass nun alle Reaktoren des AKW außer Reaktor 3 Stromversorgung hätten.

dpa

Rubriklistenbild: © Screenshot: merkurtz.tv

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