63-Jähriger aus der S-Bahn geprügelt - Polizei findet Zeugin

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Ein Gerät zu Messung von Radioaktivität in einer Notunterkunft in Fukushima.

IAEA: Hohe Strahlung außerhalb der Evakuierungszone

Wien - Die radioaktive Strahlung in Fukushima ist nach Informationen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA auch außerhalb der Evakuierungszone um die Katastrophen-Meiler hoch.

Die 20-Kilometer-Zone um das havarierte AKW ist großteils geräumt. Im Umkreis von 30 Kilometern sollen die Menschen im Haus bleiben. Wie die IAEA in Wien am Montag mitteilte, liegt die Radioaktivität aber auch außerhalb des 30-Kilometer-Rings erheblich über der natürlichen Strahlung. “Da muss man sich etwas überlegen“, sagte ein ranghoher IAEA-Beamter der Nachrichtenagentur dpa auf die Frage, ob deshalb eine Erweiterung der Evakuierungszone notwendig sei.

Die Strahlenwerte der IAEA stammen großteils vom Sonntag. Mehr als 30 Kilometer von dem Reaktor entfernt werden nach Angaben eines weiteren IAEA-Experten - Gerhard Pröhl - lokal Werte bis 100 Mikrosievert pro Stunde gemessen. Der von der IAEA empfohlene Strahlengrenzwert für einen normalen Erwachsenen liegt bei 1 Millisievert (1000 Mikrosievert) pro Jahr - zusätzlich zur natürlichen Strahlung. Demnach kann ein Mensch nur rund zehn Stunden einer Strahlung von 100 Mikrosievert ausgesetzt sein, ohne gesundheitliche Schäden zu riskieren.

Japan-Katastrophe: Die Bilder vom Montag

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Am Wochenende wurde nach IAEA-Informationen beispielsweise 58 Kilometer vom Atomkraftwerk Fukushima Eins entfernt eine Strahlung von 5,7 Mikrosievert pro Stunde gemessen. Demnach könnten sich Menschen dort nur rund sieben Tage aufhalten, ohne Gesundheitsrisiken fürchten zu müssen.

Eine andere Messung ergab einen Wert von 160 Mikrosievert pro Stunde am Rand der 20-Kilometer-Evakuierungszone. Dort kann sich ein Mensch nur rund sechs Stunden ohne erhöhtes Risiko aufhalten.

Fukushima: Das AKW, vor dem die Welt zittert

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Die aktuellsten der IAEA vorliegenden Daten am Rande der Anlage Fukushima Eins selbst zeigen, dass dort die Strahlung bei rund 2000 Mikrosievert (2 Millisievert) pro Stunde liegt. Das bedeutet, dass die normale Bevölkerung dieser Strahlung nicht länger als 30 Minuten ausgesetzt sein sollte. Die Grenzwerte für AKW-Arbeiter liegen aber deutlich höher, zudem tragen die Einsatzkräfte meistens Schutzanzüge.

Am 11. März hatten ein Erdbeben und ein Tsunami das Atomkraftwerk Fukushima Eins stark beschädigt. Seitdem kämpfen Techniker und Militär gegen eine drohende Kernschmelze.

dpa

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