Am Frankfurter Flughafen

Verletzungsgefahr: Überfüllter ICE geräumt

Frankfurt/Main/Berlin - Ein überfüllter ICE ist am Freitagmittag am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens von der Bundespolizei geräumt worden.

Das sagte ein Bahnsprecher am Samstag in Berlin und bestätigte damit Berichte von hr-online und des „Kölner Stadt-Anzeigers“. Der ICE sei in Dortmund statt wie vorgesehen mit zwei nur mit einem Zugteil losgefahren, sagte der Sprecher. Ein Zugteil sei defekt gewesen, ein Ersatz kurzfristig nicht verfügbar gewesen. In Köln und dem Bahnhof Bonn/Siegburg seien dann sehr viele Fahrgäste zugestiegen.

Da die Verletzungsgefahr für stehende Passagiere im Falle einer Notbremsung sehr groß gewesen sei, habe der Zug am Frankfurter Flughafen schließlich geräumt werden müssen. Die Fahrgäste, die anschließend mit dem nächsten planmäßigen Zug weiterfahren konnten, würden nun entschädigt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus
Schönborn - Bei Minusgraden hat ein Busfahrer etwa 20 Schulkinder ohne weitere Informationen an der Straße ausgesetzt. Eltern reagieren nun empört.
Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus
Biberach wehrt sich gegen Berliner Schwabenhass
Biberach/Berlin (dpa) - Mit der Internet-Kampagne "Vom großen B zum kleinen B" reagiert die baden-württembergische Stadt Biberach an der Riß auf Anti-Schwaben-Sprüche in …
Biberach wehrt sich gegen Berliner Schwabenhass
Blutfette wohl doch nicht Ursache für Arterienverkalkung
Nach Überzeugung von Axel Haverich sind erhöhte Blutfettwerte nicht der Hauptrisiko-Faktor für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Der Leiter der Herzklinik an der …
Blutfette wohl doch nicht Ursache für Arterienverkalkung
Tausenden Fukushima-Flüchtlingen droht Verlust ihrer kostenlosen Wohnungen
Tokio - Nach der Atomkatastrophe in Fukushima wurden den Opfern kostenlose Ersatzwohnungen gestellt. Jetzt soll das staatliche Wohngeld gestrichen werden - eine Tragödie …
Tausenden Fukushima-Flüchtlingen droht Verlust ihrer kostenlosen Wohnungen

Kommentare