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Das Wrack der abgestüzten Turboprop-Maschine  in der Nähe des Zaza-Stausees.

Identifizierung der Absturzopfer in Kuba läuft

Havanna - Nach dem Absturz eines Passagierflugzeuges in Kuba laufen die Arbeiten zur Identifizierung der 68 Todesopfer, unter denen sich auch zwei Deutsche aus Bayern befinden.

Die Leichname der 40 kubanischen Staatsangehörigen und 28 Ausländer wurden nach lokalen Medienangaben von Samstag vom Absturzort in der zentral gelegenen Provinz Sancti Spíritus ins etwa 360 Kilometer entfernte Havanna gebracht. Forensiker versicherten, Kuba sei in der Lage, die Identifizierung der Opfer mit eigenem Personal zu gewährleisten. Auch der Flugschreiber der Unglücksmaschine wurde gefunden. Von der Auswertung der Daten erhoffen sich die Behörden Aufschluss über die Absturzursache.

Die zweimotorige Turboprop-Maschine vom Typ ATR-72-212 war am Donnerstag auf einem Inlandsflug aus noch ungeklärter Ursache abgestürzt und in Brand geraten. Das Flugzeug war von der im Osten gelegenen Stadt Santiago de Cuba in die Hauptstadt Havanna unterwegs und stürzte in die schwer zugängliche Bergregion in der Nähe von Kubas größtem Stausee Zaza.

Die meisten Opfer waren nach lokalen Berichten noch angeschnallt in ihren Sitzen. An Bord des Maschine der staatlichen Airline Aerocaribbean waren neben dem Mann und der Frau aus Deutschland, unter anderen auch Passagiere aus Holland, Frankreich und Spanien. Das Unglück ist eines der schwersten in der Geschichte der kubanischen Luftfahrt. Die schlimmste Katastrophe mit mehr als 150 Toten hatte sich im März 1989 ereignet, als eine Maschine vom Typ Il-62 kurz nach dem Start in Havanna in eine Siedlung stürzte.

dpa

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