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Riesig groß, verwinkelt und voll mit guten Verstecken: Ikea-Filialen wie diese in Fürth sind eigentlich ideal zum Versteckspielen.

Tausende haben sich verabredet

Spielverderber Ikea verbietet Verstecken in Filialen

Utrecht - 1-2-3-ich komme! Tausende Niederländer haben sich zum Versteckspiel in Ikea-Filialen verabredet. Das nervt den schwedischen Konzern. Er verdirbt den Kunden den Spaß.

Sie sind eine Schatzkammer für Frauen im Einrichtungswahn, für Kinder sind sie ein Abenteuerspielplatz mit Hotdogs und für unzählige Männer sind sie die Geißel des Wochenendes: Ikea-Filialen. Was auch immer man von ihnen hält: Durch ihre Größe, ihren verwinkelten Aufbau und die vielen simulierten Wohnräume eigenen sie sich einfach gut zum Versteckspielen. Das dachten sich auch viele Niederländer und verabredeten sich zu Tausenden zum gemeinsamen Verstecken. Der Möbel-Gigant verbietet das.

Tausende Ikea-Kunden meldeten sich an

Zwei Unbekannte riefen über Facebook dazu auf, sich am 16. Mai an einem zunächst noch unbekannten Ort in den Niederlanden zum gemeinsamen Versteckspiel zu treffen. Der Ort sollte erst kurz vor dem Event veröffentlicht werden, mehr als 32.000 Leute sagten bis zum Mittwoch zu.

Eine Frage der Sicherheit

Als herauskam, dass das Spiel im Ikea in Utrecht stattfinden sollte, griff der schwedische Möbel-Händler sofort ein und verbot die Aktion: „Es wäre einfach zu schwer zu kontrollieren", erklärte die Ikea-Sprecherin Martina Schmedberg der Nachrichtenseite Bloomberg. „Wir müssen für die Sicherheit der Kunden in unseren Geschäften sorgen und das können wir nicht, wenn wir nicht wissen, wo sie überhaupt sind.“

Auch die geplanten Events in Eindhoven (19.000 Interessierte) und Amsterdam (12.000 Zusagen) wurden verboten.

In Belgien hat Ikea das Versteckspiel erlaubt

Dabei hatte Ikea das Versteckspiel früher einmal – offenbar ausnahmsweise – erlaubt. Im vergangen Juli fand es in der Ikea-Filiale im belgischen Wilrijk statt. Die damals 29-jährige Elise De Rijck bekam eine offizielle Erlaubnis von Ikea und es durften nur 500 Leute teilnehmen. Ursprünglich hatten sich mehr als 13.000 über Facebook angemeldet, weswegen Ikea die Organisation in die Hand nahm.

Bislang ist nichts von deutschen Nachahmern bekannt.

LKU

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