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Die Hackfleischbällchen von Ikea stehen im Verdacht, Pferdefleisch zu enthalten.

Verkaufs-Stopp bleibt bestehen

Ikeas Klopse-Lieferant: Kein Pferdefleisch

Stockholm - Der Lieferant von Hackfleischbällchen („Köttbullar“) für die Möbelkette Ikea hat bei eigenen Tests bisher kein Pferdefleisch entdeckt.

Einen Tag nach entsprechenden Vorwürfen aus Tschechien teilte das Unternehmen Dafgård in Lidköping am Dienstag mit, man habe bei „extensiven eigenen Tests“ keine Spuren von Pferdefleisch entdeckt.

Ikea kündigte an, den Stopp des Verkaufs der „Köttbullar“ (sprich „Schöttbullaa) in Schweden, Deutschland und 22 weiteren Ländern aufrechtzuerhalten. Unternehmenssprecherin Ylva Magnusson sagte der Nachrichtenagentur dpa, man werde weitere Tests über unabhängige Labors vornehmen lassen.

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Der Chef des für die meisten europäischen Länder zuständigen Herstellers, Ulf Dafgård, sagte: „Bei 320 in den letzten drei Wochen durchgeführten Tests hat es keine Spuren von Pferdefleisch gegeben.“

Zu den tschechischen Behördenangaben sagte Ikea-Sprecherin Magnusson der dpa: „Sie haben die Menge des Pferdefleischanteils nicht angeben können, weil es dazu keine Analysemöglichkeit gab.“ Deshalb lasse Ikea selbst Proben aus derselben Lieferung in unabhängigen Labors untersuchen. Mit den Ergebnissen sei bis Donnerstag zu rechnen.

dpa

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