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Insgesamt gehen schon drei Tote auf das Konto der illegalen Autorennen.

Unbeteiligter stirbt

Illegales Autorennen: Mahnwache für Radfahrer

Köln - Der Tod eines unbeteiligten Radfahrers bei einem illegalen Autorennen schockiert Köln. An der Unfallstelle an der Aachener Straße hielten am Mittwoch viele Radfahrer und Passanten inne.

Blumen, Kerzen und Fotos bildeten eine kleine Gedenkstätte am Straßenrand. Am Freitagabend wurde ein 26 Jahre alter Radfahrer vermutlich beim Unfall von Rasern so schwer verletzt, dass er am Montag im Krankenhaus starb. Damit gehen 2015 allein in Köln vermutlich schon drei Verkehrstote auf das Konto von Teilnehmern illegaler Autorennen. Am Donnerstagabend wollen Trauernde zu einer Mahnwache und zum stillen Protest an der Stelle zusammenkommen.

Nach Zeugenhinweisen hatten sich am Freitag zwei Autofahrer ein Rennen geliefert. Einer der beiden fuhr auf ein plötzlich vor ihm einscherendes unbeteiligtes Fahrzeug auf. Sein Wagen überschlug sich mehrfach und erfasste dabei auch den Radfahrer. Der Autofahrer wurde ebenfalls schwer verletzt, überlebte den Unfall aber. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen noch. So nahm am Mittwoch unter anderem ein Sachverständiger den Unfallort in Augenschein.

dpa

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