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In dieser „Burger King“-Filiale gab es Drogen als Beilage zu den Burgern.

Illegales Geschäftsmodell

In diesem Burger King erwiesen sich „Pommes extraknusprig“ als was ganz anderes

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Epping - In den USA bieten viele Fastfood-Ketten geheime Menüs an. Wer das richtige Codewort nennt, bekommt etwas, das so nicht auf der Karte steht. Eine Filiale nutzte dieses Konzept jetzt für fragwürdige Geschäfte.  

Wer bei Burger King einen Whopper bestellt, weiß, was er bekommt. Die Klassiker der Fastfood-Kette stehen seit gefühlten Ewigkeiten auf der Speisekarte. Weniger bekannt sind hingegen Spezialitäten wie der Suicide Burger: Kunden, die ihn in den USA ordern,  erhalten einen Burger mit vier Rindfleisch-Patties, vier Scheiben Käse, Speck und einer Spezialsoße. Es handelt sich dabei um ein Spezialprodukt, Teil eines geheimen Menüs der Kette. Auch Konkurrenz-Ketten wie McDonald‘s und Starbucks bieten lukullische Schmankerl für Eingeweihte an. 

Eine ganz besondere Beilage gab es jetzt offenbar in einer bestimmten „Burger King“-Filiale, und die auch nur für eine kurze Zeit. Kein Wunder: Das Produkt bot kein Geschmacks-Erlebnis, sondern eines, das die Sinne erweiterte.

Um in dessen Genuss zu kommen, musste man mit seinem Auto an den Schalter des Drive-In-Restaurants in Epping im US-Bundesstaat New Hampshire fahren und fragen, ob „Nasty Boy“ gerade Schicht hat, berichtet die örtliche Nachrichten-Seite wcsh6.com. War der geheimnisvolle Mitarbeiter tatsächlich gerade vor Ort, musste man nur noch eine Portion „extra knusprige Pommes“ bestellen. In der Tüte fand sich dann neben den beliebten frittierten Kartoffelstreifen ein Kaffeebecher, der nicht mit Kaffee gefüllt war, sondern mit einem Päckchen Marihuana.

Allerdings währte der illegale Drogenhandel nicht allzu lange. Die Polizei kam der Sache mithilfe verdeckter Ermittler auf die Spur und nahm „Nasty Boy“ fest. Der „böse Junge“ entpuppte sich als der 20-jährige „Burger King“-Angestellte Garrett N. Auch bei seiner Komplizin, der 19-jährigen Schichtleiterin Meagan D., klickten die Handschellen. Für eine Kaution von je 2500 Dollar kamen die beiden Nachwuchs-Drogendealer wieder auf freien Fuß, am 22. Februar haben sie einen Termin beim Richter, denn anders als in mehreren US-Staaten ist in New Hampshire der Handel mit Marihuana nach wie vor illegal. 

Bleibt zu hoffen, dass der böse Junge nunmehr auf dem Pfad der Tugend wandelt.

hn

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