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Deutsche sind von Weihnachtsfilmen genervt.

Umfrage

In der Weihnachtszeit: Deutsche von „Sissi“ und Co. genervt

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Die Zeit um Weihnachten kann manchmal ganz schön nervig sein. Woran sich die Deutschen am meisten stören, hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov ergeben.

München - Die Weihnachtszeit ist nicht nur eine besinnliche, sondern auch eine stressige und anstrengende Zeit. „Last Christmas“ in Dauerschleife, überfüllte Geschäfte und die übertriebene Lichterketten-Installation des Nachbarn können einem auf die Nerven gehen. Eine von Eon beauftragte aktuelle YouGov-Umfrage hat untersucht, von welchen Dingen die Deutschen in der Adventszeit am meisten genervt sind.

Weihnachtsfilme im TV und Stream unbeliebt

In der Weihnachtszeit laufen im Fernsehen jedes Jahr die gleichen Filmklassiker rauf und runter. Man könnte meinen, die meisten können es kaum erwarten, bis „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ oder „Kevin allein zu Haus“ wieder über die Bildschirme flimmern. Wie Eon berichtet, zeigen die Ergebnisse aber das Gegenteil. Egal ob „Sissi“ oder „Der kleine Lord“, laut Umfrage ist knapp ein Viertel der Deutschen von den ständig laufenden Weihnachtsfilmen genervt. Rund 18 Prozent machen an den Feiertagen einen Bogen um das Weihnachtsprogramm und schalten um. Fünf Prozent lassen den Fernseher in dieser Zeit ganz aus. Unter den Streaming-Nutzern schauen 42 Prozent gar keine Weihnachtsklassiker.

Dennoch ist das klassische Fernsehen an Weihnachten am beliebtesten. Zwei Drittel der Deutschen schalten laut YouGov-Umfrage im Auftrag von Eon über die Feiertage den Fernseher genauso oft oder sogar öfter als normalerweise ein.

Menschenmassen in der Vorweihnachtszeit am nervigsten

Noch genervter sind die Deutschen allerdings von den Weihnachtsliedern, die im Radio in Dauerschleife gespielt werden. Knapp ein Drittel der Befragten kann „Last Christmas“ und Co. nicht mehr hören. Platz eins der Dinge, von denen die Deutschen in der Adventszeit genervt sind, sind aber die vorweihnachtlichen Menschenmassen auf Weihnachtsmärkten und beim Einkaufen in der Stadt. 41 Prozent der Bürger fühlen sich davon gestört.

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