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Der Zyklon "Nilam" hat in Indien eine Schneiße der Verwüstung hinter sich gezogen

Zwölf Tote durch Zyklon "Nilam"

Neu Delhi - Der Zyklon „Nilam“ hat im Südosten Indiens mindestens zwölf Menschen getötet und Verwüstung angerichtet.

Mehrere Menschen wurden im Bundesstaat Tamil Nadu unter einstürzenden Häusern begraben oder kamen durch Stromschläge ums Leben, wie der lokale Leiter des Katastrophenschutzes am Donnerstag sagte. Rund 8000 Menschen, die meisten davon Fischer, seien aus den Küstenregionen in Sicherheit gebracht worden.

Ein Seemann ertrank, als ein Öltanker vor der Küste von Chennai auf Grund lief. „Nach fünf Crew-Mitgliedern suchen wir noch, fünfzehn Seeleute wurden gerettet“, sagte Swain. Auch im Nachbarstaat Andhra Pradesh wüteten Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern. Insgesamt seien 100 Häuser zerstört worden, in einigen Regionen fiel der Strom aus. Schulen, Hochschulen und Häfen blieben geschlossen. Am Donnerstag schwächte sich der Sturm ab, als er weiter landeinwärts zog.

dpa

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