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Das ehemalige Haus von Josef Fritzl wird seit Jahren auf dem Immobilienmarkt angeboten.

Insolvenzverwalter bietet Anwesen an

Ins Horror-Haus von Josef Fritzl sollen Flüchtlinge ziehen

Amstetten - Im Keller seines Hauses hielt Josef Fritzl jahrelang seine Tochter gefangen, zeugte mit ihr sieben Kinder. Der Insolvenzverwalter bietet das Haus nun als Flüchtlingsunterkunft an.

Es ist ein Ort des Grauens - und ausgerechnet Flüchtlinge, die dem Grauen des Kriegs entkommen sind, sollen dort einziehen. Das Haus in dem Josef Fritzl mit seiner im Keller gefangen gehaltenen Tochter sieben Kinder zeugte, könnte bald 50 Flüchtlingen Unterschlupf bieten - zumindest wenn es nach den Plänen des Insolvenzverwalters geht. Das berichtet die österreichische "Kronenzeitung".

Walter Anzböck, der sich um das lange leerstehende Gebäude kümmert, sieht daran nichts

Josef Fritzl während seines Gerichtsprozesses im Jahr 2009.

Verwerfliches: "Das schreckliche Kellerverlies, in dem einst Schlimmes verübt wurde, ist längst mit Beton verfüllt. Und wir haben das Haus auch von allen schlimmen Erinnerungen befreit - es steht für Flüchtlinge als sichere Unterkunft zur Verfügung", so der Insolvenzverwalter zu seinem Plan.

Laut Krone will Anzböck mit Konkursrichter Markus Sonnleitner dem Innenministerium das leer stehende Gebäude zur Verfügung stellen. "50 Menschen könnten in Amstetten sofort einziehen", erklärt Anzböck. Das Haus verfüge über alle sanitären Einrichtungen.

Nun muss das Land Niederösterreich entscheiden. Das Innenministerium habe allerdings schon verlauten lassen, dass das Angebot von Anzböck wohl nicht ernst gemeint sein könne. Ob also wirklich Flüchtlinge ins Horror-Haus einziehen, ist noch unklar.

mb

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