Nach der geglückten Rettungsmission machen Taucher der thailändischen Marine und Militärs in Chiang Rai ein Gruppenfoto. Foto: Vincent Thian/AP
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Nach der geglückten Rettungsmission machen Taucher der thailändischen Marine und Militärs in Chiang Rai ein Gruppenfoto. Foto: Vincent Thian/AP
Das Schicksal der aus einer Höhle in Thailand geretteten jungen Fußballspieler und ihres Trainers bewegt die Welt. Noch kümmern sich Ärzte um das Team. Die thailändische Regierung veröffentlichte jüngst erste Bilder aus der Klinik. Foto: Thailand Government Spokesman Bureau/AP
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Das Schicksal der aus einer Höhle in Thailand geretteten jungen Fußballspieler und ihres Trainers bewegt die Welt. Noch kümmern sich Ärzte um das Team. Die thailändische Regierung veröffentlichte jüngst erste Bilder aus der Klinik. Foto: Thailand Government Spokesman Bureau/AP
Die thailändische Polizei präsentiert bei einer Pressekonferenz in Mae Sai Bilder der geretteten Jungen im Krankenhaus. Foto: AP
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Die thailändische Polizei präsentiert bei einer Pressekonferenz in Mae Sai Bilder der geretteten Jungen im Krankenhaus. Foto: AP
Die letzten vier Rettungstaucher nach dem Verlassen der Höhle. Foto: Royal Thai Navy/AP
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Die letzten vier Rettungstaucher nach dem Verlassen der Höhle. Foto: Royal Thai Navy/AP
Ein Mitglied des thailändischen Rettungsteams betritt die teilweise überflutete Höhle. Foto: Royal Thai Navy
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Ein Mitglied des thailändischen Rettungsteams betritt die teilweise überflutete Höhle. Foto: Royal Thai Navy
Die zwölf Jugendlichen und ihr Betreuer saßen seit dem 23. Juni in der Höhle fest. Foto: Thai Navy Seals/XinHua
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Die zwölf Jugendlichen und ihr Betreuer saßen seit dem 23. Juni in der Höhle fest. Foto: Thai Navy Seals/XinHua

Rettungsmission geglückt

Thai-Fußballer hoffen jetzt auf baldige Heimkehr nach Hause

Den zwölf Jungen aus der thailändischen Höhle geht es nach der Rettung immer besser. Jetzt wollen sie nach Hause - und dann auch bald in Ausland. Nicht sicher, ob jeder bei der Reise dabei sein kann.

Chiang Rai (dpa) - Nach ihrer glücklichen Rettung hoffen die zwölf jungen Fußballer aus Thailand jetzt auf die baldige Entlassung aus dem Krankenhaus.

Die ersten sollen möglicherweise schon Anfang der kommenden Woche nach Hause dürfen, wie am Donnerstag verlautete. Inzwischen hat das Team Einladungen aus aller Welt. Allerdings ist ungewiss, ob alle mitfliegen können: Mindestens zwei der Kicker und auch der Trainer sind keine Thailänder, sondern Staatenlose aus dem Nachbarland Myanmar ohne Reisepass.

Nach dem Erfolg der spektakulären Aktion, die rund um den Globus verfolgt wurde, traten viele der internationalen Helfer die Heimreise an. Die meisten von mehr als einem Dutzend Spezialtaucher haben Thailand inzwischen wieder verlassen. Die Spezial-Einheit der thailändische Marine wurde in ihrem Heimatstützpunkt groß gefeiert. Zu Ehren der Taucher wurde ihr Flugzeug bei der Landung mit Wasserwerfern in Empfang genommen.

Die letzten von insgesamt 13 Eingeschlossenen hatten am Dienstagabend aus der Tropfsteinhöhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non im Norden des Landes befreit werden können. Sie liegen jetzt alle zur Beobachtung im Krankenhaus der Provinzhauptstadt Chiang Rai. Nach Angaben der Ärzte geht es ihnen gut. Das Team war am 23. Juni bei einem Ausflug in die Höhle von Wassermassen überrascht worden. In Südostasien ist gerade Monsun-Saison mit heftigen Regenfällen. Erst nach 17 Tagen kamen die letzten frei.

Die Jungen spielen schon seit längerer Zeit im Verein "Wildschweine" aus der Grenzstadt Mae Sai. In dem Club sind auch Fußballer aktiv, die zur Minderheit der Wa aus dem Nachbarland Myanmar gehören. Weder Myanmar noch Thailand wollten sie bislang als Staatsbürger anerkennen. Inzwischen gibt es eine Debatte, wie das geändert werden kann. Außer dem Weltfußballverband FIFA haben inzwischen Weltklasse-Clubs wie Manchester United das Team eingeladen.

Die Armee veröffentlichte ein Video von der Rettungsaktion aus dem Inneren der überfluteten Höhle. Zu sehen ist, wie die Taucher mit ihren Schützlingen auf dem Weg nach draußen sind. Die Aktion verlief ohne Verletzte oder gar Todesopfer. Allerdings kam bei den Vorbereitungen ein thailändischer Taucher ums Leben. Seine Familie wurde vom thailändischen Staat nach einem Bericht der "Bangkok Post" mit 495 000 Baht (etwa 12 750 Euro) entschädigt.

Nach Angaben der Behörden wird jetzt auch darüber nachgedacht, in der Höhle eine Art Museum zur Erinnerung an die spektakuläre Rettung einzurichten. Die Tourismus-Verantwortlichen der Region an der Grenze zu Myanmar hoffen darauf, dass auch Urlauber aus dem Ausland kommen werden. Bei der spektakulären Rettungsaktion hatten Menschen rund um die Welt mitgefiebert.

Navy Seals der Marine bei Facebook

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