Schlechtester Wert seit 20 Jahren: Umfrage-Schock für die CSU

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Ein Internet-Hetzer ist auch im Berufungsverfahren zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.

Nach Berufungsprozess

Internet-Hetzer muss ins Gefängnis

Würzburg - Kürzere Freiheitsstrafe, aber wieder keine Bewährung: Für Hass-Parolen bei Facebook ist ein Internet-Hetzer auch im Berufungsverfahren zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.

Der Mann soll laut dem Urteil des Landgerichts Würzburg vom Montag für ein Jahr und sechs Monate hinter Gitter, wie ein Sprecher sagte. Ein Amtsgericht hatte den Unterfranken im vergangenen Jahr zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt, nachdem er 2014 in dem sozialen Netzwerk gegen Flüchtlinge, Ausländer und Juden gehetzt und zu Gewalt und Mord aufgerufen hatte.

Grund für das erneut relativ hohe Strafmaß sei einerseits das lange Vorstrafenregister des Angeklagten, sagte der Sprecher. Zum anderen hätte das Gericht auch die bundesweit deutlich gestiegene Zahl und Bedeutung von Hetze im Internet berücksichtigt. Positiv wurde dem Mann aus Iphofen (Landkreis Kitzingen) demnach angerechnet, dass er die Nachrichten eigenen Aussagen zufolge inzwischen bereut. 

Ziel seiner Verteidiger war eine Bewährungsstrafe gewesen. Sie können nun erneut Berufung einlegen. 

dpa

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