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Ein Schweizer Tüftler (17) ist mit diesem selbstgebastelten Mofa-Auto durch die Gemeinde Jonschwil gefahren.

Irre: Tüftler (17) baut Auto-Mofa

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Jonschwil - Der Schweizer ist ein ordnungsliebender Mensch. Deswegen haben Einwohner des Dorfes Jonschwil gleich die Polizei gerufen, als ein Bursche (17) auf einem selbstgebastelten Mofa-Auto herumkurvte.

Seriöse Medien wie die "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens nennen den Konstrukteur des kuriosen Gefährts schon den "Töffli-Bub". Der schwyzerdütsche Begriff "Töffli" bezeichnet das, was der Deutsche ein Mofa nennt. Aus dem Vorderteil eines solchen und aus dem Hinterteil eines Renault Clio baute der Teenager ein Mofa-Auto.

Laut der Kantonspolizei Sankt Gallen schweißte er das vordere Teil des Mofas der Marke Puch an die hintere Hälfte des Renault. Der hintere Teil des Mofas wurde am Ende des Gefährtes angeschweißt und mit einer Bremse versehen. Zum Bremsen hatte der Tüftler die umfunktionierte Handbremse des Clios und die Vorderbremse des Mofas kombiniert.

Irre: Bastler baut Auto-Mofa-Gefährt

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Mancher Automechaniker mag jetzt angesichts so viel handwerklichen Geschicks anerkennend mit dem Kopf nicken. Die Schweizer Polizei sieht in diesem Gefährt einen handfesten Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung.

Am Freitagabend ist der 17-Jährige mit zwei Beifahrern zu einer Spritztour aufgebrochen. Empörte Passanten riefen umgehend "d' Schmiär" (Hochdeutsch: Polizei) an, als der Bursche an ihnen vorbeiknatterte. Eine Streife zog das Mofa-Auto aus dem Verkehr. Das Gefährt soll an diesem Abend mit rund 25 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein. Laut Polizei soll das "Töffli-Auto" sogar bis zu 90 Stundenkilometer schaffen. Auf Verfügung der Jugendanwaltschaft wurde das Konstrukt beschlagnahmt. Nun muss sich der begabte Tüftler wohl vor dem Jugendrichter verantworten.

fro

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