Irre Idee: Hundehaufen in Licht umwandeln

Arizona - Besucher eines Hundeparks treffen nicht nur auf des Menschen besten Freund, sondern auch auf dessen Hinterlassenschaft. Doch anstatt diesen zu entsorgen, hat die US-Stadt Gilbert große Pläne für den Hundekot.

Hasso, Rex und Fiffi haben es gut in der sonnigen US-Großstadt Gilbert nahe Phoenix, Arizona: Der örtliche "Cosmo-Hundepark" wurde von Fachmagazinen bereits zu "America's Best Dog Park" gewählt, pro Jahr wird er rund 600.000 mal von den Einwohnern der Stadt besucht. Das bedeutet aber auch: Mindestens 600.000 Hundehaufen pro Jahr.

Wau, wau! Luxus für den Hund

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Doch nun reift in Gilbert ein unglaubliches Projekt: Die tierischen Exkremente sollen für die Parkbeleuchtung sorgen! Studenten einer benachbarten Universität haben den Auftrag, eine Straßenlaterne zu entwickeln, die durch Biogase betrieben wird, welche bei der Vergärung der braunen Masse freigesetzt werden. Frauchen oder Herrchen sind angehalten, mit dem Endprodukt ihres Schützlings nicht etwa zum nächsten Mülleimer zu schreiten, sondern dieses in einen in die Lampe integrierten Biokonverter zu werfen. Dann muss nur noch mit einem Hebel kräftig umgerührt werden, und die freigesetzten Gase können aufsteigen und direkt die Laterne antreiben.

Was sich nach einer durchgeknallten Stammtischidee anhört, wird bereits als Antrag im kommenden Monat der Stadtverwaltung vorgelegt. Die frühere Stadträtin Linda Abbott treibt das ehrgeizige Projekt voran, sie hatte von einer ähnlichen Aktion im 4.200 Kilometer entfernten Cambridge, Massachusetts, gehört und nun die Bürger in Gilbert dafür begeistert.

Bei Erfolg wollen die Initiatoren noch über weitere Verwertungsmöglichkeiten der Hundehaufen nachdenken.

[afo]

"First Dogs": Die Hunde der US-Präsidenten

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Rubriklistenbild: © dpa

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