Irreführende Esoterik-Werbung verboten 

Karlsruhe - Die Silikonpads eines Esoterik-Anbieters sollten angeblich auch gegen Elektrosmog helfen. Warum das Oberlandesgericht Karlsruhe die Werbung für den Hokuspokus verboten hat:

Angeblich bringen die Pads mehr Vitalität und wehren schädliche Strahlen ab, wenn man sie auf den Körper auflegt oder in die Hosentasche steckt. Größere Pads mit einem Durchmesser von 9 bis 21 Zentimeter werden unter Gläser und Teller gelegt. Sie sollen - so die Werbung - den ph-Wert von Speisen und Getränken positiv beeinflussen, Wasser optimal ausrichten und linksdrehende Milchsäuren im Wandel zu rechtsdrehenden Milchsäuren beeinflussen.

Diesen Behauptungen schoben die Richter jetzt einen Riegel vor. „Die Werbeaussagen genügen nicht den strengen Anforderungen, die an die Richtigkeit, Eindeutigkeit und Klarheit gesundheitsbezogener Werbung zu stellen sind“, heißt es im Urteil. Geklagt hatte ein Verein, der sich für lauteren Wettbewerb engagiert.

 (Az. 4 U 163/12)

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma
Ein Reproduktionsmediziner in den Niederlanden hat seinen Beruf scheinbar etwas zu ernst genommen. Der Arzt soll mit eigenem Sperma mindesten 19 Kinder gezeugt haben. 
Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma
Lotto am Mittwoch: Das sind die Gewinnzahlen
Saarbrücken - Jeden Mittwoch warten die Spieler auf das Ergebnis der Ziehung. Hier sind die Lottozahlen vom 25. Mai 2017.
Lotto am Mittwoch: Das sind die Gewinnzahlen
Mann schlägt Spinne tot - plötzlich steht die Polizei vor der Tür
Bei der Jagd auf eine Spinne hat ein Mann am Mittwoch die Polizei in Essen in Alarmbereitschaft versetzt. Mehrere Beamte riegelten den vermeintlichen Tatort ab, bis sich …
Mann schlägt Spinne tot - plötzlich steht die Polizei vor der Tür
Darum ist die Mars-Sonde "Schiaparelli" abgestürzt
Darmstadt - Die Mars-Sonde "Schiaparelli" ist im vergangenen Oktober abgestürzt. Die erste kontrollierte Landung auf dem Nachbarplaneten Geschichte. Nun scheint der …
Darum ist die Mars-Sonde "Schiaparelli" abgestürzt

Kommentare