+
Bilal Philips

Islamistischer Hass-Prediger ausgereist

Frankfurt - Der radikal-islamistische Prediger Bilal Philips hat Deutschland nach einer Ausweisungsverfügung verlassen. Das Ziel ist nicht bekannt.

Er sei bereits am Freitag ausgereist, sagte ein Sprecher der Polizei in Frankfurt am Sonntag. Dem als Hassprediger kritisierten Salafisten war am Mittwochabend nach einer Kundgebung in Frankfurt die Ausweisungsverfügung der Ausländerbehörde übergeben worden.

Die Ausweisung war mit früheren Äußerungen Philips begründet worden, nach denen er unter anderem die Todesstrafe für Homosexuelle gefordert haben soll, wie das Ordnungsamt erläutert hatte. Der in Jamaika geborene und in Kanada aufgewachsene Prediger war am Mittwoch zusammen mit dem deutschen Konvertiten Pierre Vogel aus dem Kölner Raum in Frankfurt aufgetreten.

Die Kundgebung hatten nach Polizeiangaben rund 2000 Zuhörer und Demonstranten verfolgt. Dabei hatte der von den Sicherheitsbehörden beobachtete Prediger keine Hetzparolen von sich gegeben.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lotto am Samstag, 16.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Samstag vom 16.12.2017: Hier finden Sie heute die aktuellen Lottozahlen. 13 Millionen Euro liegen im Jackpot.
Lotto am Samstag, 16.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Hessens Justiz will Drogen-Bitcoins schnell zu Geld machen
Eine Kombination aus Fahndungserfolg und Bitcoin-Hype könnte der hessischen Staatskasse ein hübsches Sümmchen einbringen. Weil die bei Drogenhändlern gefundenen Bitcoins …
Hessens Justiz will Drogen-Bitcoins schnell zu Geld machen
Reizgas-Attacke in Drogeriemarkt: 14 Kunden verletzt
In einem Drogeriemarkt in Kassel sind 14 Kunden durch einen Angriff mit Reizgas verletzt worden. Die Polizei sucht nach dem unbekannten Täter.
Reizgas-Attacke in Drogeriemarkt: 14 Kunden verletzt
Mehrere Messerangriffe in Berlin - zwei Schwerverletzte
In Berlin ist es zu Beginn des Wochenendes zu mehreren Messerattacken gekommen. Dabei wurden mindestens zwei Menschen schwer verletzt.
Mehrere Messerangriffe in Berlin - zwei Schwerverletzte

Kommentare