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Experten aus Israel werden bei der Identifikation der Opfer helfen.

Rettungsdienst Zaka

Israel schickt Bergungsexperten zur Germanwings-Absturzstelle

Tel Aviv - Israel schickt eine kleine Delegation von Bergungsexperten an die Absturzstelle der Germanwings-Maschine. Acht freiwillige Mitarbeiter des Rettungsdienstes Zaka sollten bei der Identifikation der Leichen helfen.

Dies teilte das Büro des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am Sonntag mit.

Die von strengreligiösen Juden gegründete Organisation ist bekannt für ihre Einsätze nach Selbstmordanschlägen in Israel, bei denen sie vor Ort erste Hilfe leistet oder Leichenteile sucht. Zaka sammelt nach Anschlägen auch kleinste sterbliche Überreste ein, damit die Toten vollständig begraben werden können.

Ein wichtiger Auftrag der Experten sei es, die Überreste eines israelischen Passagiers der abgestürzten Germanwings-Maschine zu finden und zu identifizieren, hieß es in der Mitteilung. Damit solle eine Beisetzung des Mannes nach jüdischer Tradition in Israel ermöglicht werden. Lufthansa übernehme auf Bitten der Familie des israelischen Opfers den Transport der Zaka-Delegation, die in der Nacht zum Montag aufbrechen sollte.

dpa

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