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Israel will tausende neue Wohnungen im Westjordanland bauen

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- Tel Aviv - Ungeachtet internationaler Kritik will die israelische Regierung tausende neue Wohnungen für Siedler im Westjordanland bauen. Wie die israelische Zeitung "Jediot Achronot" am Montag berichtete, sollen die Neubauten die jüdische Siedlung Maalei Adumim mit Jerusalem verbinden.

Der Plan werde mit Blick auf künftige permanente Staatsgrenzen Israels vorangetrieben, berichtete die Zeitung. Ministerpräsident Ariel Scharon habe die Bedeutung des Vorhabens betont. Danach sollen bis zu 3500 Wohneinheiten auf den Grundstücken im Westjordanland entstehen.

Die israelische Regierung will auf Gebieten bauen, die die Palästinenser für einen Staat beanspruchen. "Das einzige Problem ist, dass der Plan einem künftigen palästinensischen Staat den territorialen Zusammenhang verweigert", berichtete "Jediot Achronot" dazu. Die Regierung plane deswegen einen Tunnel, um das nördliche mit dem südlichen Westjordanland zu verbinden.

Im vergangenen August hatte Scharon nach US-Kritik die Pläne für den Bau der neuen Häuser bestritten, nachdem das Armeeradio über das Vorhaben berichtet hatte. Das US-Außenministerium hatte die Bauprojekte kritisiert.

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