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Die Internationale Raumstation ISS.

Zweite Panne binnen weniger Wochen

ISS-Manöver gescheitert

Moskau - Russische Spezialisten haben die Internationale Raumstation ISS wegen fehlender Bereitschaft eines Motors nicht wie geplant um 2,8 Kilometer anheben können.

Die Ursache für das Scheitern des Manövers war zunächst unklar, wie russische Agenturen am Samstag unter Berufung auf die Raumfahrtbehörde Roskosmos meldeten.

Die ISS bewegt sich in etwa 400 Kilometern über der Erde. Die Lage wird regelmäßig mit Hilfe von Motoren korrigiert, wenn die Station an Höhe verliert. Die sechs Raumfahrer an Bord der ISS waren nicht beteiligt an der Operation. Sie sind in Sicherheit.

Zum Anheben der ISS sollte der Antrieb des Raumfrachters „Progress M-26“ genutzt werden. Allerdings habe die Bodenstation kein Signal erhalten über die Bereitschaft des Motors, hieß es. Das Manöver soll an diesem Montag wiederholt werden. Experten prüfen, ob ein anderes Triebwerk eingesetzt werden könne, meldete die Agentur Interfax.

Es ist die zweite Panne in der russischen Raumfahrt innerhalb weniger Wochen. Ende April scheiterte nach der Fehlzündung einer Raketenstufe der Transport eines unbekannten Raumschiffes zur Versorgung der ISS. Der „Progress“-Transporter verglühte am 8. Mai beim Eintritt in die Erdatmosphäre.

dpa

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