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Feuerinferno in Urlaubsparadies: Häuser zerstört, Tiere qualvoll verendet - und die Lage bleibt kritisch

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Von: Martina Lippl

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Es ist eine Feuerhölle: Auf der italienischen Trauminsel Sardinien kämpfen Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen die Flammen.

Oristano - Auf der italienischen Insel Sardinien wütet ein mächtiges Feuer. Über 20.000 Hektar sollen bereits den Flammen zum Opfer gefallen sein, berichtet die italienische Nachrichtenagentur ansa.it.

Waldbrände auf Sardinien: Häuser zerstört, Tiere qualvoll verendet

Olivenhaine, Wälder und Ackerflächen sind durch das Feuer zerstört. Bauernhöfe und Häuser in Schutt und Asche gelegt. Schafe und Pferde elendig verendet. In den sozialen Netzwerken sind erschütternde Fotos von verbrannten Tieren zu finden.

Das gigantische Feuer ist in Montiferru in der Gegend von Oristano ausgebrochen und frisst sich durch die Landschaft. Die Brandursache ist zunächst noch unklar, doch Hitze und Wind fachten das Feuer an. Es breitete sich nach Angaben der Behörden schnell aus. 200 Menschen müssten die kleine Stadt Cuglieri verlassen. Auch in anderen Städten mussten Menschen wegen dichtem Rauch evakuiert werden. Dann sei die Feuerfront zum Küstenort nach Porto Alba gezogen.

7.500 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen. Löschflugzeuge - inzwischen auch aus Frankreich - sind im Einsatz. Hubschrauber unterstützen die Arbeiten aus der Luft. Die Lage ist schwierig.

Feuerinferno auf Sardinien - Videos und Fotos im Netz

Von dem verheerenden Feuer sind auf Twitter Videos und Fotos zu finden. Sie zeigen das Ausmaß der Zerstörung. Einige vermuten Brandstiftung. In Italien drohen Brandstifter vier bis zehn Jahre Gefängnis. Doch die drakonischen Strafen schrecken kaum ab. Im Sommer sind Feuer in Italien gang und gäbe. Viele werden wegen Bauspekulationen gelegt. Doch auch die staatliche Aufforstung soll dadurch erzwungen werden, berichten Experten. Forstarbeiten erforderten Arbeitskräfte aus der Region.

(ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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