Rimini ist eine Stadt an der italienischen Adriakueste Polizei
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Messerstecherei in Rimini: Fünf Verletzte - kleiner Junge unter den Opfern (Archivfoto).

Fahrkartenkontrolle eskaliert

Mann sticht auf fünf Personen in Urlaubsort an der Adria ein - Auch Kind (6) unter den Opfern

Schock im italienischen Urlaubsort an der Adria: Bei einer Messerstecherei sind fünf Menschen teils schwer verletzt worden. Ein kleiner Junge schwebte in Lebensgefahr.

Rimini - Ein Sechsjähriger ist bei einem Messerangriff in Rimini (Italien) schwer verletzt worden. Der Junge wurde mit einem Messer an der Kehle verletzt, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag. Das verletzte Kind liege nach einer Notoperation auf der Intensivstation im Krankenhaus und sei inzwischen außer Lebensgefahr. Eine positive Nachricht nach dem schrecklichen Ereignis am Samstagabend in einem beliebten Urlaubsort an der Adriaküste. Was war genau passiert?

Bei einer Fahrkartenkontrolle in einem Bus der Linie 11 in Rimini am späten Samstagnachmittag zückte ein Mann ein Messer und verletzte fünf Menschen teils schwer. Bei dem Täter soll es sich um einen 26 Jahre alten Mann handeln. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Ersten Ermittlungen zufolge liegt kein terroristisches Motiv vor.

Rimini: Messerangreifer wohl unter Drogen

Der Mann war laut übereinstimmenden Meldungen in einem Linienbus kontrolliert worden. Als er kein Ticket vorzeigen konnte, holte er aus dem Rucksack ein Messer und attackierte die beiden Kontrolleurinnen. Auf der Flucht verletzte er drei weitere Menschen, darunter den kleinen Jungen. Die Polizei nahm den Angreifer fest. Dem Vernehmen nach wird vermutet, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand.

Bei dem Mann soll es sich um einen somalischen Bürger handeln, berichtet auch die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Vor einigen Monaten habe der 26-Jährige Asyl in Italien beantragt. Bei dem schwer verletzten Jungen handle es sich um ein Kind bangladeschischer Herkunft.

Rimini an der italienischen Adriaküste ist bei Urlaubern sehr beliebt. Der Ort in der Emilia-Romagna gilt als Zentrum des Badetourismus. (ml/ dpa)

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