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Waldbrände in Südeuropa: Tausende evakuiert - Hitze-Alarmstufe Rot in Frankreich

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Von: Anna Lorenz

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Hitze und Trockenheit lassen nahezu ganz Europa zur Brandgefahrzone werden. In einigen Regionen wüten die Flammen, darunter mehrere, bei Touristen beliebte Urlaubsziele.

Update vom 17. Juli, 17.09 Uhr: Angesichts der erwarteten Hitze sind Menschen im Westen Frankreichs zu absoluter Vorsicht aufgerufen. Der Wetterdienst Météo France verhängte am Sonntagnachmittag für fast die komplette französische Atlantikküste und weitere westliche Gebiete die höchste Warnstufe Rot. Lediglich der südlichste Zipfel der Küstenlinie mit dem Département Pyrénées-Atlantiques erhielt die Warnstufe Orange. Diese zweithöchste Warnstufe gilt insgesamt in 51 französischen Départements. Die Warnungen gelten für 24 Stunden und werden am frühen Morgen und am Nachmittag aktualisiert.

Am Sonntag sollten im Südwesten des Landes häufig Temperaturen von 37 bis 40 Grad Celsius erreicht werden. Die Hitze breite sich Richtung Norden aus. Den Höhepunkt der Hitzeperiode sollte es im Westen Frankreichs dann am Montag geben. Die Temperaturen sollten hier häufig auf 40 Grad Celsius oder mehr klettern. Ziemlich sicher würden Temperaturrekorde gebrochen. Auch im Osten sollte es laut dem Wetterdienst dann heißer werden. Am Dienstag werden dann in diesem Landesteil Temperaturen bis 40 Grad erwartet, während der Westen langsam abkühlen dürfte.

Waldbrände in Frankreich: Weitere Evakuierungen

Update vom 17. Juli, 14.10 Uhr: Während Spanien und Portugal bereits jetzt hunderte Hitze-Tote beklagen (siehe vorheriges Update), kämpfen Einsatzkräfte in Südfrankreich weiter gegen die Flammen. In der Nacht zum Sonntag sind erneut Menschen an der südfranzösischen Atlantikküste in Sicherheit gebracht werden. Das Wiederaufflammen des Brandes habe Campingplätze im Gebiet bei Teste-de-Buch südlich von Bordeaux erneut gefährdet, teilte die zuständige Präfektur am Sonntag mit. Nach Zahlen von Samstagabend mussten bereits mehr als 14.000 Menschen in dem Gebiet sowie beim nahe gelegenen Landiras wegen Waldbränden ihre Häuser oder ihren Ferienort vorsichtshalber verlassen.

Bereits seit Dienstag versucht die Feuerwehr vergleich, die Flammen in dem Gebiet in den Griff zu bekommen. Bereits jetzt zerstörte das Feuer in den Gebieten rund 10.500 Hektar Land. Nach Angaben der Präfektur bleibt die Lage bei Teste-de-Buch unvorteilhaft. Bei Landiras sei zumindest an einigen Bereichen des Brandrands die Situation stabil.

Hitze in Europa: Hunderte Hitze-Tote in Spanien und Portugal

Update vom 17. Juli, 10.25 Uhr: Nicht nur die Waldbrände könnten vielerorts für Anwohner zur Gefahr werden, vielmehr die Hitze an sich sorgt seit Tagen für zahlreiche Todesfälle. Seit vergangenem Sonntag sind der aktuellen Hitzewelle mit Temperaturen rund um die 40 Grad mindestens 360 Menschen in Spanien zum Opfer gefallen. Auch in Portugal werden bereits hunderte Hitze-Tote gezählt.

Wie die spanische Zeitung La Vanguardia am Samstag unter Berufung auf das staatliche Gesundheitsinstitut Carlos III. in Madrid berichtet, gebe es nach aktuellen Berechnungen bereits 360 Hitze-Tote in Spanien. Die Zahl der an den Folgen der Hitze gestorbenen Menschen habe sich von Tag zu Tag erhöht. Am ersten Tag seien in dem Land mit 47 Millionen Einwohnern 15 derartige Todesfälle registriert worden, am Freitag, als die Temperaturen auf bis zu 45 Grad stiegen, bereits 123. Besonders betroffen seien demnach ältere Personen oder Menschen mit Vorerkrankungen, die bereits geschwächt gewesen seien.

Wie die Zeitung weiter berichtet, sei am Freitag allerdings auch ein 60-jähriger Mitarbeiter der Straßenreinigung plötzlich zusammengebrochen. Notärzte hätten eine Körpertemperatur von 41,6 Grad gemessen. Der Mann sei noch in ein Krankenhaus gebracht worden, dort aber gestorben.

Auch im Nachbarland Portugal mit gut zehn Millionen Einwohnern, die ebenfalls unter einer Hitzewelle leiden, seien zwischen dem 7. und dem 13. Juli 238 mehr Tote als in Vergleichszeiträumen der Vorjahre gezählt worden, meldete die Nachrichtenagentur Lusa. Diese Todesfälle würden auf die extreme Hitze zurückgeführt.

Auch in Deutschland werden hohe Temperaturen erwartet. Ein Mediziner erklärt nun, worauf Sie achten sollten.

Urlaubsregionen leiden unter Waldbränden – und kein Ende in Sicht: Anwohner schildern dramatische Szenen

Update vom 17. Juli, 9.25 Uhr: Nicht nur die Mega-Hitze macht aktuell vielen Ländern in Europa zu schaffen, vielerorts entspannt sich die Situation aufgrund von Waldbränden auch am Sonntag nicht. Für Sonntag gaben die Behörden in Sizilien die höchste Warnstufe heraus. In weiten Teilen Spaniens wird es laut dem meteorologischen Institut Aemet auch am Sonntag wieder extrem heiß. Im Süden, im westlichen Zentrum und im Norden entlang des Flusses Ebro könnten die Temperaturen ab dem Mittag auf deutlich über 40 Grad steigen. Erst ab Montag könnte es eine leichte Abkühlung auf Werte um die 35 Grad geben. Ähnlich ist die Lage in Portugal. Aber die vielen Waldbrände werden durch den leichten Rückgang der Temperatur noch lange nicht gestoppt.

Waldbrände in Europa: Tausende Menschen müssen Hab und Gut zurücklassen

In vielen ländlichen Regionen spielen sich teils erschütternde Szenen ab. Tausende Menschen mussten in Spanien und Portugal wegen herannahender Flammen ihre Häuser und Bauernhöfe fluchtartig verlassen, manche schon vor fünf Tagen. „Mir sind 130 Bienenstöcke verbrannt“, klagte ein Bauer in der westspanischen Region Caceres dem staatlichen spanischen TV-Sender RTVE. Ein anderer berichtete vom Feuertod seiner 40 Schafe und seines Pferdes, weitere davon, dass ihr Vieh verdurste, weil sie nicht zu ihren Höfen dürften. Welche Schäden die Brände in Naturschutzparks und unter Wildtieren anrichten, ist kaum abzuschätzen. „Es wird Jahre dauern, bis sich die Landschaft hier erholt“, sagte ein Beobachter angesichts der Flammen, die sich dem Nationalpark Monfragüe näherten.

Am Wochenende zeigte sich einmal mehr, wie schwierig der Einsatz der Rettungskräfte ist. Am Samstagmorgen noch hatten Feuerwehrleute einen Großbrand auf der Insel Kreta eingedämmt - schon am Mittag war die Situation wieder außer Kontrolle. In Italien spielten sich ähnliche Szenen ab. Für größere Aufregung sorgten die Feuer am beliebten Badeort Bibione im Norden. Dort retteten sich am Freitag wegen der Waldbrände mehrere Touristen ins Meer. Zunächst brachten die Feuerwehrleute die Flammen unter Kontrolle, am Samstag brachen stellenweise jedoch wieder Brände aus.

Die Behörden in Sizilien gaben für Sonntag stellenweise die höchste Gefahrenstufe für Waldbrände aus. Auch in den Prognosen des Zivilschutzes auf Sardinien galt am Sonntag im Zentrum von Norden bis Süden erhöhte Waldbrandgefahr.

Waldbrände in Europa: Waldbrand auf Kreta wieder voll entflammt

Update vom 16. Juli, 17.15 Uhr: Starker Wind gibt den Feuerwehrleuten kaum eine Chance: Der große Waldbrand, der am Freitag auf der griechischen Urlaubsinsel Kreta ausgebrochen war und zwischenzeitlich als kontrolliert galt, ist am Samstagnachmittag wieder voll entflammt.

Nahe der Ortschaft Agios Vasilios südlich der Hafenstadt Rethymnon heizte starker Wind die Flammen an. Erneut mussten Häuser evakuiert werden, wie griechische Medien berichteten. Zuletzt waren bei dem Brand 132 Feuerwehrleute mit 40 Löschzügen im Einsatz, Löschhubschrauber unterstützten die Brandbekämpfung aus der Luft.

Am Samstag brach auf Kreta zudem ein weiteres Feuer in der Nähe der Hafenstadt Heraklion aus. In Griechenland werden derzeit täglich viele Dutzende Waldbrände registriert. Während die meisten Feuer relativ schnell eingedämmt werden können, geraten manche auch völlig außer Kontrolle. Ursache davon ist aktuell vor allem der Wind, der in weiten Teilen des Landes geradezu stürmisch weht und Flammen sowie Funken weiter vorantreibt.

Waldbrände in Europa: Frankreich und Spanien sehr betroffen

Update vom 16. Juli, 16.30 Uhr: Hitze und Brände haben Teile von West- und Südeuropa weiter fest im Griff: In Frankreich, Spanien und Portugal kämpften die Feuerwehrleute am Samstag weiter gegen mehrere Waldbrände. Allein im Südwesten Frankreichs vernichteten die Brände nach Angaben der Behörden seit Dienstag (12. Juli) mehr als 9000 Hektar Wald, rund 12.000 Menschen mussten bislang in Sicherheit gebracht werden.

In der Nähe der Dune de Pilat bei Bordeaux, Europas höchster Wanderdüne, gab es nach Angaben des Bürgermeister des kleinen Ferienorts Teste-de-Buch neue Brände in Strandnähe. In der Region der Gemeinde selbst konnte die Feuerwehr nach eigenen Angaben die Flammen eindämmen, aber noch nicht unter Kontrolle bringen. Weiter landeinwärts, in der Nähe der Gemeinde Landiras, blieb die Lage angespannt. Dort vernichteten die Flammen laut Präfektur allein seit Freitagabend tausend weitere Hektar. Die Staatsanwaltschaft vermutete Brandstiftung als Ursache.

In Spanien wüteten am Samstag immer noch dutzende Brände. In der Region Extramadura an der Grenze zu Portugal musste ein Abschnitt der Autobahn A5 nach Madrid am Morgen gesperrt werden. Zur gleichen Zeit wurden in der Nähe von Málaga im Süden Andalusiens mehr als 3000 Menschen vorsorglich vor einem Brand in Sicherheit gebracht. Der Wetterdienst gab für praktisch ganz Spanien Hitzewarnungen aus. In vielen Regionen dürften die Temperaturen demnach mehr als 40 Grad Celsius erreichen, an manchen Orten sogar bis zu 44 Grad.

Waldbrand in Kreta - Griechenland meldet Erfolg im Kampf gegen das Feuer

Update vom 16. Juli 2022, 13.15 Uhr: Der Waldbrand, der seit Freitag, 15. Juli 2022, auf der Urlaubsinsel Kreta südlich der Hafenstadt Rethymno tobte, konnte der griechischen Feuerwehr zufolge unter Kontrolle gebracht werden. Obwohl das Feuer nah an die Siedlungen herankam, seien keine Häuser beschädigt worden, so der Bürgermeister der Gemeinde, Agios Vasilios, am Samstag, 16. Juli 2022, gegenüber dem Fernsehsender Skai TV. Dennoch waren insgesamt sechs Ortschaften vorsorglich evakuiert worden, die Feuerwehr war die ganze Nacht lang im Einsatz gegen die Flammen.

Auch an der französischen Atlantikküste südlich von Bordeaux gibt es nach tagelangen Löscharbeiten Hoffnung auf eine Beruhigung eines der zwei großen Waldbrände. Die verbrannte Fläche bei Teste-de-Buch habe über Nacht nicht zugenommen, teilte die Präfektur der Gironde am Samstagmorgen mit. Das Feuer sei aber noch nicht unter Kontrolle und das Risiko hoch, dass es wieder aufflamme. Der Bürgermeister des Orts, Patrick Davet, sagte dem französischen Sender France Info: „Die Situation ist besorgniserregend, aber wir haben viel Hoffnung.“ Anders sieht es bei dem zweiten großen Waldbrand in der Gegend aus. Das Feuer bei Landiras , das seit Dienstag, 12. Juli, 2022 wütet, verbrannte in der Nacht etwa 1000 weitere Hektar Land. Die Situation bleibe ungünstig, da Winde das Feuer Richtung Südosten wandern ließen. Beide Brände zerstörten zusammen mittlerweile mehr als 9600 Hektar Land. Mehr als 12.000 Menschen wurden vorsichtshalber evakuiert.

Touristen fliehen in Italien-Badeort vor Waldbrand ins Meer und müssen gerettet werden

Update vom 16. Juli 2022, 12.45 Uhr: Mehrere Touristen sind im norditalienischen Adria-Badeort Bibione wegen eines Waldbrandes ins Meer geflohen und wurden dort von der Küstenwache gerettet. Ob Deutsche unter den Geretteten seien, konnte die Küstenwache auf Nachfrage zunächst nicht bestätigen.

Der Brand in der bei deutschen Urlaubern beliebten Gegend brach laut Medienberichten am Nachmittag des Freitags, 16. Juli 2022, aus. Mehrere Feuerwehren und auch ein Löschhubschrauber kämpften gegen die Flammen an der Grenze zwischen den Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Auf Videos war zu sehen, wie sich die Feuer an den Bäumen hoch fraßen und dichter Qualm in den Himmel stieg, der noch aus kilometerweiter Entfernung zu sehen war. „Wir hoffen, dass es nicht in den kommenden Stunden widerrufen wird, aber es sollte keine Vermissten geben“, sagte der stellvertretende Bürgermeister von San Michele al Tagliamento, Pierluigi Grosseto, der Nachrichtenagentur Ansa. Die Polizei ermittle zur Brandursache. Wegen der Dürre ist es laut Grosseto möglich, dass sich die Flammen selbst entzündeten. Vier Feuerherde hätten die Einsatzkräfte bekämpft.

Wegen anhaltender Dürre kommt es in Italien aktuell zu zahlreichen Waldbränden. Hier wirft ein Löschhubschrauber Wasser über einem Brand nahe Rom ab.
Wegen anhaltender Dürre kommt es in Italien aktuell zu zahlreichen Waldbränden. Hier wirft ein Löschhubschrauber Wasser über einem Brand nahe Rom ab. © Roberto Monaldo / dpa

Waldbrand-Serie in Europa: Evakuierungen in Spanien - Pilot stirbt bei Löschflugzeug-Absturz in Portugal

Update vom 16. Juli 2022, 12.00 Uhr: Bei dem Absturz eines Löschflugzeuges im Nordosten Portugals ist der Pilot ums Leben gekommen. Wie die nationale Zeitung Público unter Berufung auf den Zivilschutz berichtet, sei das einmotorige Wasserflugzeug sei am Nachmittag des Freitags, 15. Juli 2022, aus ungeklärter Ursache in der Nähe der Stadt Vila Nova de Foz Côa etwa 200 Kilometer östlich von Porto abgestürzt. Die Maschine war an der Bekämpfung eines Waldbrandes in der Region Torre de Moncorvo beteiligt. Der 38-jährige Pilot André Serra habe nur noch tot geborgen werden können. „Er wird für seinen Mut, seine Tapferkeit und seinen Einsatz in Erinnerung bleiben“, würdigte das Präsidentenamt in Lissabon den verunglückten Piloten. 

Waldbrand-Serie in Europa: Beliebte Urlaubsregionen akut betroffen - Tausende in Spanien evakuiert

Erstmeldung vom 16. Juli 2022, 11.39 Uhr: Dutzende Brände wüten in Europa. Die Trockenheit begünstigt die Entstehung von Feuern, die sich schnell ausbreiten. Feuerwehren sind nahezu ununterbrochen im Einsatz, um die Regionen, die vielfach beliebte Touristenziele sind, vor den Flammen zu schützen und die Brände unter Kontrolle zu bringen.

Brände in Italien: Wald- und Buschbrände in Trient, in der Toskana und auf den Inseln

In Italien wüten landesweit gegen Wald- und Buschbrände, besonders begünstigt von der extremen Dürre, die vor allem die Landwirte in existenzielle Sorge versetzt. In der Kommune Gereut (Frassilongo) im norditalienischen Trentino rückten am Freitag, 15. Juli 2022, 90 Feuerwehrleute, zwei Hubschrauber und zwei Löschflugzeuge wegen eines Waldbrandes in einem Gebiet von rund 70 Hektar aus; die Löscharbeiten laufen bis dato. Der Zivilschutz ermahnte die Bevölkerung eindringlich, sich dem betroffenen Wander- und Skigebiet östlich von Trient nicht zu nähern. Auch in der Toskana musste die Feuerwehr von Lucca am Freitag in einem brennenden Olivenhain mehrere Feuer löschen. Auf Sizilien und Sardinien loderten ebenfalls Wald- und Buschbrände, bei deren Bekämpfung Löschflugzeuge zum Einsatz kamen.

Brände in Spanien: Über ein Dutzend Waldbrände außer Kontrolle

Währenddessen vermeldete die nationale Zeitung El País, dass in Spanien am Morgen des Samstags, 16. Juli 2022, nicht weniger als insgesamt 33 Waldbrände registriert waren. 14 Feuer befanden sich außer Kontrolle, in der Nähe von Málaga mussten 2300 Menschen wegen nahender Flammen ihre Häuser in der Stadt Alhaurín el Grande verlassen. Das Land leidet unter Temperaturen von in der Spitze über 40 Grad Celsius.

Brände in Portugal: Flammenserie zerstört umgerechnet 35.000 Fußballfelder

Dem Zivilschutz zufolge wüten in Portugal gegenwärtig 13 größere und Dutzende kleinere Feuer, gegen die aktuell etwa 1000 Brandhelfer im Einsatz sind. Touristen- und größere Wohngebiete seien vorerst nicht in Gefahr, allerdings habe die Brandserie, die, von Dürre und spaniengleicher Hitze begünstigt, seit einer Woche anhält, der Naturschutzbehörde ICNF zufolge bereits mehr als 25.000 Hektar Land zerstört. Das entspricht einer Fläche von ungefähr 35.000 Fußballfeldern.

Brände in Griechenland: Behörden mahnen Bürger zur Besonnenheit

Auch das Ministerium für Klimakrise und Bürgerschutz warnte am Samstag, 16. Juli 2022, erneut vor einem „sehr hohem Waldbrandrisiko“ in fünf Regionen Griechenlands. Die Warnstufe vier (von fünf) gilt unter anderem für die Region Attika mit der Hauptstadt Athen sowie die Inseln Euböa, Kreta, Chios und Samos – letztes war erst am Mittwoch, 13. Juli 2022, von einem Brand betroffen gewesen, bei dem mehrere Personen starben. Die Behörden appellierten weiterhin an die Menschen, im Freien unter keinen Umständen mit Feuer zu hantieren.

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