Fast 60-Mafia-Verdächtige verhaftet

Rom - In Italien hat die Polizei 58 mutmaßliche Mitglieder der kalabrischen Mafiaorganisation 'Ndrangheta verhaftet. Auch das Vermögen der Verdächtigen - rund 15 Millionen Euro - wurde beschlagnahmt.

Sie werden unter anderem des Mordes, der Erpressung und der Mitgliedschaft in Mafiaorganisationen beschuldigt, sagte die Polizei am Freitag.

Die Verdächtigen wurden in der 'Ndrangheta-Hochburg Kalabrien, in Lazio und in der Lombardei verhaftet. Die Polizei beschlagnahmte auch Vermögen im Wert von etwa 15 Millionen Euro, das prominenten 'Ndrangheta-Familien gehören soll.

Die 'Ndrangheta, die weniger bekannt ist als Siziliens Cosa Nostra und die Camorra in Neapel, kam in die Schlagzeilen, als sechs Italiener bei einer Schießerei in Duisburg im Jahr 2006 getötet wurden.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Hubschrauber und Flugzeug stoßen zusammen - Vier Tote bei Flugunfall in England
Ein Hubschrauber und ein Kleinflugzeug stoßen über einem Waldstück in Südengland zusammen. Augenzeugen berichten von einem „lauten Knall“. Vier Menschen kommen bei dem …
Hubschrauber und Flugzeug stoßen zusammen - Vier Tote bei Flugunfall in England
Eurojackpot am 17.11.2017: Das sind die aktuellen Gewinnzahlen vom Freitag
Eurojackpot am 17.11.2017: Hier finden Sie am Freitag alle aktuellen Gewinnzahlen der Ziehung der Eurolotterie. 10 Millionen Euro liegen aktuell im Jackpot.
Eurojackpot am 17.11.2017: Das sind die aktuellen Gewinnzahlen vom Freitag
Profi-Sportler stirbt bei Horror-Unfall auf A3 - Jetzt ermittelt die Polizei gegen Gaffer
Er war der Kapitän des 1. BC Beuel. Jetzt ist Badminton-Profi Erik Meijs tot. Er starb bei einem schweren Unfall auf der A3.
Profi-Sportler stirbt bei Horror-Unfall auf A3 - Jetzt ermittelt die Polizei gegen Gaffer
Schießen oder schützen: Umgang mit Wölfen polarisiert
Wenn es um den Wolf geht, kochen die Emotionen hoch. Die einen wollen dem Wildtier eine Heimat geben, die anderen wollen es jagen. Die Suche nach Kompromissen läuft.
Schießen oder schützen: Umgang mit Wölfen polarisiert

Kommentare