Einer der fünf Angeklagten im Missbrauchsprozess aus Münster.
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Einer der fünf Angeklagten im Missbrauchsprozess aus Münster wurde am Freitag verurteilt.

Prozess

9-jähriges Kind vergewaltigt: Erstes Urteil gefallen

Fünf Personen sitzen in Westfalen auf der Anklagebank. Gegen einen fiel nun im großen Missbrauchsprozess das erste Urteil.

Mit viel Medienrummel wurde der Prozess in Münster* begleitet. Seit wenigen Wochen sitzen im größten Missbrauchsfall in NRW seit Bergisch Gladbach und Lügde vier Männer auf der Anklagebank am dortigen Landgericht. Den Angeklagten wird unter anderem vorgeworfen, mehrere Kinder über einen längeren Zeitraum missbraucht zu haben. Auch die Mutter des Hauptangeklagten steht vor Gericht, da sie Besitzerin einer Gartenlaube ist, in der die Taten geschehen sind. Sie soll gewusst haben, was sich dort abspielt.

Am Freitag wurde nun das erste Urteil gegen einen der Angeklagten gesprochen. Dabei handelt es sich um einen 53-Jährigen aus Norderstedt (Schleswig-Holstein), der im August den damals neunjährigen Ziehsohn des Hauptbeschuldigten Adrian V. vergewaltigt haben soll. Wie das Missbrauchs-Uteil am Landgericht Münster ausfiel*, lesen Sie bei msl24.de*. (*msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

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