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Der Stadtteil Realengo in Rio erlangte traurige Berühmtheit durch einen Amoklauf. Nun wurden dort sieben Menschen brutal hingerichtet.

Aufgereiht und dann erschossen

Sieben Menschen im Drogenmillieu hingerichtet

Rio de Janeiro - Der blutige Drogenkrieg in Brasilien hat erneut Opfer gefordert. An einem Umschlagplatz wurden mehrere Menschen gezielt hingerichtet. Die Polizei rätselt über die Hintergründe:

Unbekannte haben in Brasilien fünf Männer und zwei Frauen ermordet. Die Täter stellten ihre Opfer auf der Veranda eines Hauses auf und erschossen sie mit Pistolen und Gewehren, wie lokale Medien am Freitag unter Berufung auf erste Polizeiermittlungen berichteten. Die Hintergründe der Bluttat im Stadtteil Realengo rund 50 Kilometer westlich vom Stadtzentrum Rio de Janeiros sind zwar noch unklar, aber es wird vermutet, dass es sich um eine Tat im Drogenmilieu handelt.

Nachbarn berichteten der Polizei, dass das Haus oft als Treffpunkt für Drogensüchtige diente. Am Tatort wurden geringe Mengen von Rauschgift sichergestellt. Die Täter hatten am Donnerstagabend (Ortszeit) einen Kleintransporter vor das Haus gestellt und waren von Dach des Fahrzeuges über die Mauer auf das Grundstück des Hauses gesprungen. Die Opfer waren den Angaben zufolge zwischen 21 und 37 Jahren alt.

Realengo geriet im April 2011 durch einen Amoklauf an einer Schule mit insgesamt 12 Toten im Alter von 12 bis 14 Jahren in die Schlagzeilen. Der 24-jährige Täter beging damals Selbstmord.

dpa

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