Kein Witz: Berliner Flughafen BER soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen

Kein Witz: Berliner Flughafen BER soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen

Länder stoppen Import von Lebensmitteln

Tokio - Immer mehr Länder verbieten den Import von Lebensmittel aus der Gegend um das havarierte AKW Fukushima. Eine gute Nachricht: Ein junger Schweinswal, der ins Landesinnere gespült worden war, wurde gerettet.

Immer mehr Länder verbieten den Import von Gemüse und Milch aus der Gegend um das havarierte Atomkraftwerk in Japan. Nun wollen auch Singapur, Hongkong und Australien kein Gemüse, Obst und Milchprodukte aus den betroffenen Präfekturen mehr einführen. Singapur schränkt auch die Einfuhr von Meeresfrüchten und Fleisch aus Fukushima, Ibaraki, Tochigi and Gunma ein. Die kanadische Lebensmittelbehörde teilte im Internet mit, Milchprodukte, Obst und Gemüse aus diesen Gegenden werde nur noch mit “akzeptablen Dokumenten, die ihre Sicherheit nachweisen“ ins Land gelassen.

Gespenstische Bilder: So sieht es im Horror-AKW aus

Gespenstische Bilder: So sieht es im Horror-AKW aus

Hongkong geht noch einen Schritt weiter: Dort dürfen von Donnerstag an keine Milchprodukte, Gemüse, Früchte, Fleisch, Eier und Meeresfrüchte mehr eingeführt werden, die seit dem 11. März in den fünf Präfekturen Fukushima, Ibaraki, Tochigi, Gunma und Chiba geerntet, hergestellt oder abgepackt wurden. Das teilte die Lebensmittelbehörde auf ihrer Webseite mit. Am Mittwoch hatten bereits die USA ihre Einfuhrbestimmungen für Gemüse und Milch aus Japan verschärft.

Trinkwasser in Tokio: Strahlenbelastung gesunken

In der japanischen Hauptstadt Tokio ist die Belastung des Leitungswassers mit radioaktivem Jod wieder unter den für Säuglinge festgelegten Grenzwert gesunken. Dies meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Am Vortag hatten die Behörden deutlich erhöhte Werte registriert und daraufhin empfohlen, Kinder unter zwölf Monaten kein Leitungswasser trinken zu lassen. In den Geschäften war kaum noch abgefülltes Wasser in Flaschen zu bekommen.

In der weiteren Umgebung des havarierten Atomkraftwerks Fukushima wurde am Donnerstag eine leicht erhöhte Strahlung festgestellt. In der 75 Kilometer nordwestlich gelegenen Stadt Fukushima wurde ein Wert von 5,43 Mikrosievert pro Stunde gemessen, wie der Fernsehsender NHK berichtete. In Minamisoma, rund 30 Kilometer nördlich des Kraftwerks, waren es 1,42 Mikrosievert und in Iwaki, 50 Kilometer südlich, wurden 1,68 Mikrosievert registriert.

Schweinswal aus Reisfeld in Japan gerettet

Tierschützer in Japan haben einen jungen Schweinswal gerettet, der vom Tsunami am 11. März mehr als einen Kilometer weit ins Landesinnere gespült worden war. Der Schweinswal wurde am Dienstag in einem überschwemmten Reisfeld entdeckt, eingefangen und zurück ins Meer gebracht. Das einen Meter lange Tier hatte ein paar Kratzer, wirkte aber anderweitig gesund, wie Takashi Wagatsuma, Besitzer einer Zoohandlung, am Donnerstag sagte.

dpa/dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Größter Drogenfall in der Geschichte des Bayerischen LKA geklärt
Nach weitreichenden Ermittlungen über die Landesgrenzen hinaus löst das bayerische Landeskriminalamt ihren größten Drogenfall. Als Drahtzieher fungierte ein deutscher …
Größter Drogenfall in der Geschichte des Bayerischen LKA geklärt
Reisende macht Scherz über Sprengstoff - mit fatalen Folgen
Dass an einem Flughafen ein Scherz über Sprengstoff nicht allzu gut ankommt, diese Erfahrung hat nun eine Frau in Stuttgart gemacht. Neben dem Flug ist für sie auch noch …
Reisende macht Scherz über Sprengstoff - mit fatalen Folgen
K.o.-Tropfen-Skandal bei Weihnachtsfeier von Hochschule
In der Hansestadt Wismar nahm die Weihnachtsfeier einer Hochschule eine unschöne Wendung: Einigen Menschen wurden offenbar K.o.-Tropfen in ihre Drinks geschüttet.
K.o.-Tropfen-Skandal bei Weihnachtsfeier von Hochschule
Motorradfahrer fliegt nach 32 Mal absichtlich blitzen auf
Ein jugendlicher Raser wollte die Polizei in Baden-Württemberg für dumm verkaufen. Doch letztlich kamen die Behörden dem Teenager auf die Schliche. Nun wird es für den …
Motorradfahrer fliegt nach 32 Mal absichtlich blitzen auf

Kommentare