Japan: Starke Regenfälle in Fukushima und Niigata

Tokio - Bei starken Regenfällen im Norden Japans ist am Samstag mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Betroffen waren vor allem die Präfekturen Niigata und Fukushima.

Dort leben rund 400.000 Menschen, die ihre Häuser aus Sicherheitsgründen verlassen mussten. Nach Angaben japanischer Medien gab es vielerorts Überschwemmungen und Erdrutsche. In Niigata brachen Dämme, eine Eisenbahnbrücke wurde weggeschwemmt, Straßen mussten gesperrt werden. Ein 67 Jahre alter Mann starb in der Stadt Tokamachi, als sein Auto in einen Fluss gespült wurde. Die Meteorologen rechnen mit noch mehr Regen. Das Unwetter betraf nicht die Region um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima. Das 250 Kilometer nordöstlich von Tokio gelegene Kernkraftwerk wurde bei dem verheerenden Erdbeben im März schwer beschädigt. In mehreren Reaktoren kam es zu einer Kernschmelze, die Region wurde radioaktiv verstrahlt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Verzweifelte Suche: Wurde deutsche Mutter in Australien ermordet? 
Eine deutsche Auswandererin ist in Australien möglicherweise einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Die Hintergründe bleiben zunächst unklar.
Verzweifelte Suche: Wurde deutsche Mutter in Australien ermordet? 
Gericht entscheidet über Klagen gegen Internet-Werbeblocker
München/Köln (dpa) - Das Münchner Oberlandesgericht entscheidet heute, ob ein Softwareunternehmen Werbeblocker für Internetnutzer anbieten darf.
Gericht entscheidet über Klagen gegen Internet-Werbeblocker
Fliegende Händler verkaufen Ekel-Snacks an Urlauber
Da wird einem richtig schlecht. In Barcelona haben fliegende Händler Snacks verkauft, die sich jetzt als ziemlich ekelig herausgestellt haben. 
Fliegende Händler verkaufen Ekel-Snacks an Urlauber
Big Ben verstummt vielleicht doch nicht jahrelang
Zukünftige Londonreisende werden diese Nachricht noch verdauen: Die weltberühmten Glocken von Big Ben sollen eine Zeit lang wegen Bauarbeiten nicht läuten. Vielleicht …
Big Ben verstummt vielleicht doch nicht jahrelang

Kommentare