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50 Personen mussten die Stadt Kawamata verlassen (Symbolbild).

Japaner verlassen erweiterte Evakuierungszone

Tokio - In Japan haben die ersten Bewohner der erweiterten Evakuierungszone um die Atomruine Fukushima ihre Häuser verlassen. Der Bürgermeister der Stadt Kawamata verabschiedete am Sonntag etwa 50 Menschen.

"Ich weiß, dass Sie besorgt sind, aber wir werden die Schwierigkeiten gemeinsam bewältigen." Die Bewohner bekamen Schlüssel für öffentliche Wohnungen außerhalb der Stadt, in denen sie bis auf weiteres wohnen sollen.

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Die Regierung hatte die Bewohner eines Teils von Kawamata und Minamisoma sowie der Städte Iitate, Katsurao und Namie am 22. April aufgefordert, sich innerhalb etwa eines Monats in Sicherheit zu bringen. Grund ist die Sorge, dass dort die Strahlenbelastung innerhalb eines Jahres zu stark werden könnte. Betroffen sind rund 10 500 Menschen. Die Städte liegen außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone um das AKW Fukushima Eins. Diese darf nur noch mit staatlicher Sondergenehmigung und unter Sicherheitsauflagen betreten werden.

dpa

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