Japanische Helfer finden Bargeld in Millionenhöhe

Tokio - Die Japaner haben in den Trümmern der vom Tsunami getroffenen Regionen Bargeld in Millionenhöhe gefunden. Es gibt bereits Pläne, wie das Geld verwendet werden könnte.

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Wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag berichtete, werden etwa in den nordöstlichen Präfekturen Iwate und Miyagi täglich Hunderte Wertgegenstände bei der Polizei abgegeben, darunter Portemonnaies mit Geld.

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Weil die Behörden es in den meisten Fällen für unmöglich halten, die Besitzer aufzuspüren, fordern Überlebende, das Geld zum Wiederaufbau der verwüsteten Regionen zu verwenden. Nach japanischem Recht können Finder die Stücke behalten, sofern die Besitzer nicht innerhalb von drei Monaten zu ermitteln sind. Bei dem Mega-Beben vom 11. März und dem anschließenden Tsunami starben wahrscheinlich fast 28.000 Menschen. 15.000 davon gelten weiter als vermisst.

Fast 270 000 Haushalte in Japan weiter ohne Strom

Nach dem schweren Nachbeben sind in Japan am Samstag noch fast 270 000 Haushalte im Nordosten des Landes ohne Strom. Betroffen seien die Präfekturen Miyagi, Iwate und Fukushima, teilte die Polizei mit. Die Erdstöße der Stärke 7,1 in der Nacht von Donnerstag auf Freitag waren die bisher schwersten nach dem Mega-Beben vom 11. März. In vier Millionen Haushalten gingen die Lichter aus. Mehrere Atomreaktoren waren zeitweise ausgefallen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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