Japanische Wirtschaft schrumpft stärker als angenommen

Tokio - Die japanische Wirtschaft ist infolge der Erdbebenkatastrophe im März deutlich stärker geschrumpft als zunächst angenommen. Im zweiten Quartal ging die Wirtschaftsleistung stark zurück.

Der Rückgang im zweiten Quartal habe im Vorjahresvergleich 2,1 Prozent betragen, teilte die Regierung in Tokio am Freitag mit. In einem früheren Bericht war von 1,3 Prozent die Rede gewesen.

Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt wurde von dem Erdbeben am 11. März, das einen Tsunami und die Atomkatastrophe von Fukushima auslöste, schwer getroffen. 20.000 Menschen kamen ums Leben oder werden noch immer vermisst. Lieferketten wurden unterbrochen, Fabriken beschädigt. Außerdem wurde der Strom knapp.

Rubriklistenbild: © ap

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Große Schäden durch „Maria“ in Puerto Rico
Hurrikan „Maria“ hat bei seinem Eintreffen in Puerto Rico große Schäden und Stromausfälle verursacht.
Große Schäden durch „Maria“ in Puerto Rico
Nahe der Atomruine Fukushima: Erdbeben der Stärke 6,1 im Pazifik bei Japan
Keine 24 Stunden nach dem schweren Erdbeben in Mexiko hat auch vor Japan die Erde stark gebebt.
Nahe der Atomruine Fukushima: Erdbeben der Stärke 6,1 im Pazifik bei Japan
Frau wird bestohlen - danach trickst sie den Dieb mit einer glorreichen Idee aus
Ein Dieb stiehlt einer 50-jährigen Frau den Rucksack samt Handy. Da kommt sie auf eine glorreiche Idee.
Frau wird bestohlen - danach trickst sie den Dieb mit einer glorreichen Idee aus
Kletteraktion: Mann steigt auf Hohenzollernbrücke - Bahnverkehr in Köln gestört
Die für den Eisenbahnverkehr wichtige Hohenzollernbrücke zum Kölner Hauptbahnhof ist am Mittwoch gesperrt worden. Eine Kletteraktion war der Grund.
Kletteraktion: Mann steigt auf Hohenzollernbrücke - Bahnverkehr in Köln gestört

Kommentare