+
Tabei hatte am 16. Mai 1975 als erste Frau den Gipfel des Mount Everest erreicht. Foto: Ladies Climbing Club/Japan/dpa/Archiv

Japans Bergsteigerlegende Tabei hilft Opfern in Nepal

Tokio (dpa) - Die japanische Bergsteigerin Junko Tabei, die vor 40 Jahren als erste Frau der Welt den Mount Everest erklomm, will mit Spendenaktionen den Menschen in Nepal nach dem verheerenden Erdbeben helfen.

"Bei der Katastrophe vor vier Jahren erhielten wir Japaner viel Mitleidsbekundungen aus Nepal", erklärte die heute 75 Jahre alte Bergsteigerlegende. Tabei stammt aus Fukushima im Nordosten Japans, der am 11. März 2011 von einem schweren Erdbeben und Tsunami verwüstet wurde und wo es im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zu einem Gau gekommen war. 

"Ich bin zutiefst erschüttert, dass nun auch meine zweite Heimat Nepal von einem Beben vergleichbaren Ausmaßes heimgesucht wurde", sagte die weiter aktive Bergsteigerin. Auch bei dem Gedanken an die Opfer im Basislager des Everest "schmerzt mein Herz". Von dort hatte Tabei am 16. Mai 1975 als erste Frau den Gipfel erreicht. 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

16 Kinder nach Ferienfreizeit im Krankenhaus - was ist passiert?
Die Kinder aus dem Münsterland hatten sich auf die Ferienfreizeit gefreut. Aber dann wurden einige krank und alles kam ganz anders.
16 Kinder nach Ferienfreizeit im Krankenhaus - was ist passiert?
Tote und Verletzte bei zwei Messerattacken in Wuppertal
Am Freitag stirbt in Wuppertal ein Mann bei einem Messerangriff, ein weiterer wird lebensgefährlich verletzt. Auch am Samstagabend kommt es in der Stadt zu einem …
Tote und Verletzte bei zwei Messerattacken in Wuppertal
Inderin lässt sich wegen fehlender Toilette scheiden
Eine fehlende Toilette als Scheidungsgrund: Weil ihr Haus nach fünf Jahren Ehe immer noch kein WC besaß, hat sich eine Frau in Indien scheiden lassen.
Inderin lässt sich wegen fehlender Toilette scheiden
Ursachenforschung an Rheintalbahn dauert
Seit mehr als einer Woche steht der Zugverkehr auf der Rheintalbahn bei Rastatt still. Nach Problemen an einer Tunnelbaustelle wird dort rund um die Uhr im Untergrund …
Ursachenforschung an Rheintalbahn dauert

Kommentare