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Der japanische Kaiser Akihito und seine Gemahlin Michiko besuchten das Katastrophengebiet.

Japans Kaiserpaar besucht Katastrophengebiet

Tokio - Der japanische Kaiser Akihito und seine Gemahlin Michiko haben am Donnerstag erstmals das von dem schweren Erdbeben und dem Tsunami verwüstete Katastrophengebiet besucht.

Nach ihrem Eintreffen in der Stadt Asahi in der Tokioter Nachbarprovinz Chiba wurden sie zunächst vom Bürgermeister über das Ausmaß der Schäden unterrichtet, wie japanische Medien berichteten. Anschließend fuhren sie in zwei Notunterkünfte, um den betroffenen Menschen Trost zu spenden. Die Stadt liegt im Nordosten der Provinz Chiba an der Pazifikküste.

Fukushima: Leichensuche in der Todeszone

Fukushima: Leichensuche in der Todeszone

Beim Erdbeben und dem Tsunami von vor knapp fünf Wochen waren dort rund 900 Häuser teils vollständig zerstört worden, fast 3000 weitere Häuser teilweise beschädigt. Mindestens 13 Menschen kamen ums Leben, zwei Menschen werden noch vermisst. Das Kaiserpaar hatte bereits zuvor Menschen in Notunterkünfte besucht. Allerdings lagen die in Tokio sowie im benachbarten Saitama und damit nicht im Katastrophengebiet. Nach Angaben des kaiserlichen Haushofamts will das im Volk sehr beliebte Monarchenpaar auch in der nächste Woche und im Mai weitere Gebiete, darunter die am schwersten verwüsteten Provinzen Fukushima, Miyagi und Iwate besuchen.

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