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Mit diesem Twitter-Foto des geschlachteten Hasen sorgt Autorin Jeanette Winterson für Wirbel.

Weil es Petersilie fraß

Zur Strafe: Kaninchen auf Twitter gebraten

London - Nach einer Mümmel-Attacke auf ihre Petersilie hat eine britische Schriftstellerin ein verdächtiges Kaninchen im Internet öffentlich als Braten zubereitet - und Entrüstung von ihren Twitter-Follower geerntet.

Die Autorin Jeanette Winterson (54), die mit ihrem auch ins Deutsche übersetzten Roman "Orangen sind nicht die einzige Frucht" (1993) Erfolge feierte, verbreitete über Twitter am Donnerstag Fotos von dem gefangenen, zerlegten und verzehrten Vierbeiner. Dazu kommentierte sie: "Das Kaninchen hat meine Petersilie gefressen. Ich esse das Kaninchen."

Rund 33.000 Follower folgten wie gebannt der sich um neue Fotos erweiternden Kaninchen-Geschichte: zu sehen war unter anderem ein auf kleiner Flamme brutzelnder Braten, gewürzt mit Thymian und Rosmarin, und die Katze der Köchin, wie sie Reste verspeist. Bei einigen Twitter-Lesern stieß Winterson auf wenig Verständnis: "Ich habe aufgehört ihnen zu folgen, Sie machen mich krank. Ich werde nie mehr auch nur ein einziges Wort von Ihnen lesen. Ruhe in Frieden, kleines Kaninchen", empörte sich eine gewisse Jacqueline Looker. Wintersons Konter: "Folgst Du nur Vegetariern? Wenn nicht: Warum geht Fleisch von einem Bauernhof in Ordnung, selbst gefangenes aber nicht? Denk' drüber nach!" Eine andere Leserin schrieb: "Wie Sie mich enttäuscht haben - Sie und Ihre Katze."

Die bekennende Bio-Konsumentin Winterson veröffentlichte daraufhin weitere Fotos von Pflanzen, darunter einigen Rosen aus ihrem Garten, die von einem Kaninchen "lebendig gefressen" worden seien.

AFP

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