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Deutschsein ist gut, aber vielen eher unwichtig.

Umfrage zur Identität

Jeder Fünfte sieht sich als Europa- oder Weltbürger

Berlin - Gefragt nach ihrem Lieblingsland in der EU ist die häufigste Antwort der Bundesbürger: Deutschland. Doch es finden sich auch überzeugte Europäer.

Was beeinflusst die gefühlte Identität am meisten - die Nation, die Region, die eigene Stadt? Nur knapp jeder dritte Erwachsene in Deutschland nennt als Antwort auf diese Frage sein Deutschsein, wie eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab.

Viele sehen ihre Stadt oder Region als wichtiger für ihre gefühlte Identität an. Wer die Menschen fragt, was ihre gefühlte Identität am besten beschreibe, erhält demnach von 31 Prozent die Antwort "Ich bin Deutscher".

13 Prozent fühlen sich mehr ihrer Region verbunden (also etwa als Schwabe), 12 Prozent einer Stadt, 11 Prozent ihrem Bundesland und jeweils 10 Prozent behaupten von sich, in erster Linie "Europäer" oder gar "Weltbürger" zu sein. Der Stadtteil oder das Viertel ist 3 Prozent am wichtigsten, ein anderes Land (zum Beispiel die Türkei) lediglich 2 Prozent, der Rest nannte Sonstiges oder machte keine Angabe.

Der YouGov-Umfrage zufolge verbindet eine große Mehrheit von 61 Prozent mit "Deutschsein" etwas Positives (31 Prozent "sehr positiv", 30 Prozent "eher positiv"). Ein Viertel (26 Prozent) sieht im Deutschsein "etwas Neutrales", 6 Prozent finden es "eher negativ", 2 Prozent "sehr negativ". Der Rest machte keine Angabe.

dpa

YouGov-Ergebnisse

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