+
Das Handy am Steuer, etwa jeder zehnte Autofahrer greift auf der Autobahn zum Smartphone. Foto: Monika Skolimowska/Symbol

Handy am Steuer

Jeder Zehnte benutzt sein Smartphone auf der Autobahn

Das Tippen kann tödlich enden: Autofahrer greifen besonders gern auf Autobahnfahrten zum Handy oder zum Smartphone - und nicht nur zum Telefonieren, auch Apps werden während der Fahrt gern aufgerufen.

Braunschweig (dpa) - Jeder zehnte Autofahrer greift auf der Autobahn trotz großer Unfallgefahr zum Handy. Das fanden Verkehrspsychologen der TU Braunschweig in einer neuen Studie heraus.

Viele Fahrer hätten ihr Handy nicht nur zum Telefonieren in der Hand, sondern bedienten auch Apps, erklärte Studienleiter Mark Vollrath. "Das Ergebnis ist ein "Blindflug" von fünfzig bis hundert Metern bei hoher Geschwindigkeit", sagte er. Die Studie lag zuerst den Radioprogrammen NDR Info und N-Joy vor.

Die Forscher fanden heraus, dass Fahrer auf der Autobahn ihr Handy doppelt so oft nutzen wie im Stadtverkehr. Bei langen und monotonen Autobahnfahrten sei die Versuchung offensichtlich groß, erklärten sie. Die Wissenschaftler hatten im Frühjahr gut 2000 Autofahrer auf der Autobahn 2 beobachtet und ihr Verhalten dokumentiert. Im selben Zeitraum beobachteten sie auch knapp 3000 Autofahrer im Braunschweiger Stadtverkehr.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ein Polizist hätte US-Schulmassaker verhindern können
Ein 19-Jähriger erschießt 17 Menschen auf einem Schulgelände in Florida. Nun kam heraus, dass das Massaker womöglich von einem Polizisten hätte verhindert werden können.
Ein Polizist hätte US-Schulmassaker verhindern können
Alle reden über McDonald‘s! Big Mac 1 Euro, Pommes gratis - hier gibt es die Übersicht
Da haben viele McDonald‘s Fans sicher gestaunt: Anstatt 3,99 Euro gibt es den Big Mac am Donnerstag für nur einen Euro. Aber das ist nicht die einzige Überraschung.
Alle reden über McDonald‘s! Big Mac 1 Euro, Pommes gratis - hier gibt es die Übersicht
Hilfssheriff wartete Massaker vor Schulgebäude ab
Fort Lauderdale (dpa) - Beim Schulmassaker von Parkland soll ein bewaffneter Hilfspolizist vor Ort gewesen sein, aber nicht eingegriffen haben.
Hilfssheriff wartete Massaker vor Schulgebäude ab
Von wegen wild: Pferdegeschichte wird umgeschrieben
In den Steppen der Mongolei leben seit einigen Jahren wieder Exemplare der fast ausgestorbenen Przewalski-Pferde. Doch eine neue Studie zeigt: Echte Wildpferde sind sie …
Von wegen wild: Pferdegeschichte wird umgeschrieben

Kommentare