142 Opfer in Indonesien

Zahl der Toten nach Flugzeugabsturz weiter gestiegen

Jakarta - Die Zahl der Opfer beim Absturz einer Militärmaschine auf ein Wohngebiet in Indonesien steigt weiter.

„Bei uns sind 142 Todesopfer eingeliefert worden“, sagte am Mittwoch die Sprecherin eines Krankenhauses in der Millionenstadt Medan, das über eine Leichenhalle mit Kühlmöglichkeiten verfügt. Das Flugzeug vom Typ C-130 war am Dienstag kurz nach dem Start auf ein Wohngebiet gestürzt. Der Flughafen liegt mitten in der Stadt. An Bord waren nach Armeeangaben 122 Soldaten und Angehörige. Wie viele Menschen sich zum Absturzzeitpunkt am Mittag in dem Wohngebiet aufhielten, war unbekannt.

Die Maschine riss Häuserwände ein und zerquetschte Autos. Anwohner berichteten von Explosionen und Feuersäulen. Die Unglücksursache wurde noch untersucht. Der Pilot hatte kurz nach dem Start Probleme signalisiert und umkehren wollen.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Saudiarabischer Prediger begründet Fahrverbot für Frauen mit deren "Winzgehirn"
In Saudi-Arabien hat ein Geistlicher das bestehende Fahrverbot für Frauen mit deren angeblichem "Winzgehirn" gerechtfertigt.
Saudiarabischer Prediger begründet Fahrverbot für Frauen mit deren "Winzgehirn"
Oktoberfest-Chef zieht nach erster Woche Bilanz - Darum ist es eine „ideale Wiesn“
Nach der ersten Wiesn-Woche zieht Festleiter Josef Schmid eine erste Bilanz - und spricht von einem Oktoberfest 2017, das rundum ideal ist. Bei den Besucherzahlen …
Oktoberfest-Chef zieht nach erster Woche Bilanz - Darum ist es eine „ideale Wiesn“
Wasserläufer gab es schon zu Dino-Zeiten
Frankfurt/Main (dpa) - Schon zu Zeiten der Dinosaurier glitten wohl langbeinige Wasserläufer über die Seen. Darauf weisen zwei in spanischem Bernstein entdeckte neue …
Wasserläufer gab es schon zu Dino-Zeiten
Militär rückt in Favela in Rio ein
Rio de Janeiro (dpa) - Gewehrsalven und verängstigte Menschen, die vor Schüssen Schutz suchen: In der größten Favela von Rio de Janeiro ist ein Krieg zwischen …
Militär rückt in Favela in Rio ein

Kommentare