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Streunende Hunde will die Regierung der Ukraine jetzt besser vor dem massenhaften Töten schützen.

Kiew will schärfer gegen Hundetöten vorgehen

Kiew - Nach internationalen Protesten gegen das massenhafte Töten von Straßenhunden in der Ukraine hat die Regierung in Kiew härtere Strafen wegen Tierquälerei angekündigt.

Ministerpräsident Nikolai Asarow wies das Innenministerium am Dienstag zu schärferen Kontrollen an, um die streunenden Vierbeiner zu schützen. Es müsse zudem alles getan werden, um die Täter, die Hunde töten, zu bestrafen, sagte Asarow nach Angaben der Agentur Interfax. Die Behörden in allen Orten der Ukraine seien angewiesen, den Bestand an herrenlosen Hunden zu ermitteln. Die Daten sollen als Grundlage für den Bau von Tierheimen sowie für die Sterilisierung dienen.

“Das Strafmaß für Verstöße gegen die Gesetze in diesem Bereich werden deutlich schärfer“, kündigte Asarow an. Entsprechende Initiativen seien in Vorbereitung. Das Umweltministerium sei zudem angewiesen, einen nationalen Aktionsplan auszuarbeiten, um dem Problem der unkontrollierten Vermehrung der Hunde Herr zu werden. Nach scharfer Kritik von Tierschützern hatte die Ukraine bereits in der vergangenen Woche ein Ende der Massentötungen zugesichert. Die Ex-Sowjetrepublik richtet die Fußball-Europameisterschaft 2012 gemeinsam mit Polen aus.

dpa

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