Zwei mit Helikoptern weggeflogen

Jugendliche bei Busunglück schwer verletzt

Neuhaus/Hameln - Bei einem Busunglück im Landkreis Holzminden sind 18 Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren zum Teil schwer verletzt worden. Die Teenager waren auf einer Konfirmandenfreizeit.

Bei einem Busunglück im Landkreis Holzminden (Niedersachsen) sind am Sonntag 18 Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren verletzt worden. Zwei Jugendliche wurden mit Hubschraubern in Krankenhäuser geflogen, wie die Polizei mitteilte. Sie hatten sich bei dem Unfall mehrere Zähne ausgeschlagen.

Der Bus sollte am Sonntagmittag etwa 50 Jugendliche von einer Konfirmandenfreizeit in Dassel (Landkreis Northeim) nach Halle in Westfalen zurückbringen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet der Fahrer in einer Linkskurve bei Neuhaus auf den Seitenstreifen. Daraufhin verlor der 72-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug und der Bus prallte frontal gegen einen Baum. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

Rund 150 Einsatzkräfte und zehn Notärzte kümmerten sich um die Unfallopfer. Warum genau es zu dem Unglück kam, war zunächst nicht klar. Die Polizei schloss Alkohol- oder Drogenkonsum aus. „Wir haben den Bus sichergestellt und werden ihn zur Unfallursache untersuchen“, sagte der Sprecher der Polizei Holzminden am Sonntagabend. „Auch den Fahrer werden wir noch befragen, wenn er dazu wieder in der Lage ist.“ Die Polizei schätzte den Sachschaden auf rund 20 000 Euro.

dpa

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