Beim Joggen erschossen

Jugendliche töten Studenten - aus Langeweile

Duncan - Drei Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren haben im US-Bundesstaat Oklahoma einen Studenten beim Joggen auf offener Straße erschossen - weil sie nichts besseres zu tun hatten.

Drei Teenager im US-Staat Oklahoma haben einen jungen Studenten aus Australien in den Rücken geschossen und getötet - offenbar aus Spaß und Langeweile. Nach Medienberichten sollen die mutmaßlichen Täter im Alter von 15 und 17 Jahren nun wegen vorsätzlichen Mordes angeklagt werden. Das könnte ihnen bei einem Schuldspruch möglicherweise die Todesstrafe bringen. Als Motiv soll einer der Jungen angegeben haben, dass sie einfach nichts Besseres zu tun gehabt hätten als „jemanden zu töten“.

Den Sendern CNN und ABC zufolge war dieser „Jemand“ ein 22-jähriger College-Baseballspieler, der in den USA studierte. Er kam demnach in der vergangenen Woche in Duncan (Oklahoma) beim Joggen an dem Haus vorbei, in dem sich die drei Jugendlichen aufhielten. Die Teenager hätten ihn dann „als Ziel ausgewählt“, seien in ein Auto gesprungen und ihm gefolgt, zitierten die Sender Polizeichef Danny Ford. Dann hätten sie den jungen Mann, der in zwei Wochen seinen 23. Geburtstag gefeiert hätte, aus dem fahrenden Wagen heraus in den Rücken geschossen. Anschließend seien sie in ihrem Auto davongerast.

Zeugen sahen den jungen Mann noch über die Straße wanken, wie die Sender berichteten, dann sei er auf die Knie gesackt und zusammengebrochen. Die Täter seien bereits wenige Stunden später festgenommen worden - dank einer Sicherheitskamera an einem Geschäft, die fotografierte, als die Teenager im Auto flüchteten.

Die Attacke sei völlig unprovoziert gewesen, sagte der Polizeichef dem Sender ABC. In seinen 30 Jahren im Amt habe er so etwas noch nicht erlebt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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